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Festschrift zur fünfzigjährigen Gedenkfeier der am 28. Mai 1838 erfolgten Begründung des Realgymnasiums
Entstehung
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enthielt:Ueber niederrheinische Familiennamen". Sonstige Arbeiten, Sprachwissen-schaftliches betreffend, finden sich teils in Herrigs Archiv, teils im Jahrbnch fürromanische und englische Litteratur von Ebert und Lemcke in Gießen, dann im Jahres-bericht der Gesellschaft für nützliche Forschungen in Trier, deren korrespondierendesMitglied derselbe ist, und schließlich in den Beitragen zur Geschichte des Niederrheins.

50. Schrötrr, Friedrich, am 19. November 1830 zu Delitzsch, RegierungsbezirkMerseburg, geboren, besuchte in den Jahren 181851 das Seminar in Weißen-fels und wurde daselbst nach abgelegter Prüfung am 1. Juni 1851 Lehrer an dermit dem Seminar verbundenen Präparandenanstalt. Zwei Jahre später übermahlner eine Stelle an der städtischen Bürgerschule in Halle an der Saale. Am 1. Ok-tober 1854 wurde er als Lehrer an das Gymnasium in Bielefeld berufen. Andieser Anstalt wurde er auch mit der Leitung des Gymnasialchores betraut. Nachlljähriger Thätigkeit daselbst siedelte er am 1. Oktober 1865 nach Düsseldorf über,um eine ordentliche Lehrerstolle an der Realschule I. Ordn, zu übernehmen.

51. vr. Snffenftld, Joseph, geb. 18. März 1833 zu Odenkirchen, ging, mit demZeugnis der Reife vom Gymnasium zu Kempen entlassen, Herbst 1860 zur AkademieMünster und Herbst 1861 zur Universität Bonn, um sich dem Studium derMathematik und Naturwissenschaften zu widmen; hier legte er, nachdem er vorhervor der dortigen philosophischen Fakultät promoviert hatte, am 29. November 1865daS Examen p. 1. <l. ab; er begann zu Neujahr 1866 an der damaligen Real-schule I. Ordn, zu Düsseldorf sein Probejahr und vollendete dasselbe an der Real-schule I. Ordn, zu Barmen, indem ihm, während einer durch die Mobilmachung derArmee im Jahre 1866 verursachten Vakanz an der gedachten Anstalt die Stellver-tretung eines ordentlichen Lehrers übertragen wurde; im Herbste 1866 erhielt ereine kommissarische Lehrerstelle am Gymnasium in Trier, ging im Winter 1867/68zur Königlichen Central-Turnanstalt zu Berlin und trat darauf wieder an vor-genannter Anstalt ein. 1369 erhielt er im Februar eine ordentliche Lehrerstelleund 1834 eine Oberlehrerstolle. Im Buchhandel erschien: Trierische Flora, Trierbei F. Lintz; im Druck begriffen: Flora der Rheinprovinz.

52. Dr. Höhnen, Hermann August, wurde am 13. März 1834 zu St. Tonis beiCrefeld geboren. Er besuchte die Realschule in Düsseldorf von Ostern 1846 bisWeihnachten 1847 als Schüler der Sexta, Quinta und Quarta. Im Herbst 1855verließ er mit dem Zeugnis der Reife das Friedrich-Wilhelms-Gymnasium in Kölnund widmete sich in Münster dem Studium der Theologie und klassischen Philo-logie. Von hier begab er sich in der Absicht, die neueren Sprachen zu studieren,Anfang August 1858 nach London und von dort Ende Oktober desselben Jahresnach Greifswald, wo er zwei Semester lang diesem Studium oblag. Im Begriff,dasselbe in Bonn fortzusetzen, wurde er durch Krankheit in der Heimat festgehalten,und erst 1862 konnte er dorthin übersiedeln. Er studierte daselbst während zweiSemester und ging dann nach Paris, wo er zwei Jahre lang verweilte. Nach seinerRückkehr bestand er im November 1865 in Bonn das Examen p. 1. ä. Ostern 1866bis Ostern 1867 legte er an der Realschule in Düsseldorf sein Probejahr ab,während welcher Zeit er auch auf Grund seiner DissertationLlmllspsrss VasstonateIlllg-rim", erschienen Düsseldorf bei Voß Ä Comp. 1367, in Jena zum Doktor