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Festschrift zur fünfzigjährigen Gedenkfeier der am 28. Mai 1838 erfolgten Begründung des Realgymnasiums
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Programmabhandlung ,,I-a Fontaine et sss Ikadles", übersetzte denSaul" vonAlfieri, Schellmann, M.-Gladbach und Leipzig 1382 und veröffentlichte in verschie-denen Blättern eine Anzahl lyrischer Gedichte.

48, Dr, Gddrtbiittel, Ernst Karl, geboren am 2. Februar 1831 zu Harburg inHannover, wurde auf dem dortigen Progmnasium zu Göttingen vorgebildet, studiertevon Herbst 1848 bis Herbst 1352 zu Göttingen Theologie und Philologie, undzwar vorzugsweise neuere Sprachen und Geschichte, trat dann in eine Privatstellungein zu Birkenfeld im Oldenburgischen Fürstentum gleichen Namens, vertauschtediese nach einem Jahre mit einer ähnlichen in Sulzbach, Kreis Saarbrücken, undschied aus derselben Herbst 1855, um nach einem mehrmonatlichen Aufenthalte inFrankreich das gesetzliche Probejahr an der höheren Bürgerschule in Harburg abzu-halten, Ostern 1356 wurde er Mitglied der zweiten Abteilung des pädagogischenSeminars zu Göttingen, dessen erster Abteilung er 185152 gleichfalls angehörthatte, und zugleich Hülfslehrer am Gymnasium daselbst. Nachdem er zwischen-zeitlich auf Grund einer historischen Abhandlung:Die allgemeine christliche Staaten-republik nach dem Entwürfe König Heinrichs II, von Frankreich und seines Mini-sters Sully" promoviert und das Staatsexamen vor der Wissenschaftlichen Prü-fungs-Commission zu Göttingen bestanden, wirkte er von Herbst 1859 als Kollabo-rator am Gymnasium zu Clausthal, verließ jedoch Herbst 1862 diese Stellung undden Hannoverschen Staatsdienst überhaupt und wurde ordentlicher Lehrer an derRealschule I. Ordn, zu Hagen i, W. In dieser Stellung blieb er bis Ostern 1866,wo er in gleicher Eigenschaft an die Realschule I, Ordn, nach Düsseldorf berufenwurde. Ostern 187t) nahm er die auf ihn gefallene Wahl eines Direktors derdem Protektorat Ihrer Kaiserlichen und Königlichen Hoheit der Frau Kronprinzessinunterstellten höheren Mädchenlehranstalt, der Victoriaschule zu Burtscheid-Aachen an,legte dieses Amt nach zwölfjähriger Dienstzeit nieder, um das Direktorat derstädtischen höheren Töchterschule zu Hamni i. W. zu übernehmen, wo er im jetzigenAugenblick noch wirkt. Seine litterarische Thätigkeit beschränkt sich auf eine Reihevon Schulprogrammen, vereinzelte pädagogische und sprachliche Artikel in Fach-blättern und verschiedene Beiträge für belletristische Zeitschriften.

49. vr. Mieüt, Josef, geboren 22. März 1837 zu Wittlich, absolvierte dasGymnasium zu Trier, befaßte sich zwei Jahre hindurch im Bergfache mit theoretischenund praktischen Arbeiten und vollendete dann seine den neueren Sprachen zuge-wandten Universitätsstudien in Bonn. Während des Probejahres, zu dessen Ab-haltung er Herbst 1862 am Gymnasium in Bonn eintrat, wurde ihm vom HohenMinisterium das Anerbieten gemacht, auf eine Stelle als akademischer Lehrer derneueren Sprachen in Münster sich durch einen jährigen Stipendiengenuß im Aus-land vorzubereiten. Er zog es aber vor, in eine definitive Stellung an der höherenStädtischen Schule in Mülheim am Rhein einzutreten, wo er von 186365 thätigwar. Herbst 1864 veröffentlichte er dort die Programm-Abhandlung: ^pxreoiatiouäu ooromoutairs cke Voltaire sur le tllsätrs äs Oornsille. Auf Grund derselbenverlieh ihm die philosophische Fakultät zu Rostock die Doktorwürde. Seit Herbst1865 ist er an hiesiger Anstalt thätig. Seine Ernennung zum Oberlehrer erfolgteHerbst 1872. Das hiesige Schulprogramm 1867 enthielt von ihm die Abhandlung:Berücksichtigung der Etymologie beim Unterrichte auf Realschulen", das letztjährige