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Festschrift zur fünfzigjährigen Gedenkfeier der am 28. Mai 1838 erfolgten Begründung des Realgymnasiums
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45. Dr, Droikrs, Peter Matthias, geboren 3. Juni 1835 zu Boisheim im KreiseKempen, studierte, mit dein Zeugnis der Reife von dem Friedrich-Wilhelms-Gym-nasium zu Köln 1357 entlassen, von da ab hauptsächlich Naturwissenschaften ander Akademie Münster und der Universität Bonn, promovierte, nachdem er eineAbhandlung ,,4o reruin animaturuiu tluoreseentia" geschrieben, am 7. August 1863vor der philosophischen Fakultät zu Bonn. Am 20. Februar 1864 legte er eben-daselbst das Examen p. 1. ä. ab und trat bald darauf als Probekandidat an derdamaligen Realschule zu Düsseldorf ein. Im Winterhalbjahr 1864/65 besuchteer die Centralturnanstalt in Berlin, trat Ostern 1865 wieder an der Realschule zuDüsseldorf mit teiliveise kommissarischer Beschäftigung ein. Herbst 1865 wurde erdem Gymnasiuni zu Düsseldorf überwiesen.

46. Professor Dr. Außrm, Joseph, geboren am 31. März 1840 zu Kirdorf, KreisBergheini, erhielt Herbst 1860 das Zeugnis der Reife auf dem Gymnasium anMarzellen in Köln. Darauf bezog er die Universität von Bonn, um vorzugsweiseMathematik und Naturwissenschaften zu studieren. Nachdem er daselbst am 18. März1864 promoviert und am 12. November 1864 das Examen pro kaoultuts äoeouclibestanden hatte, begann er Neujahr 1865 sein Probejahr am Realgymnasium zuDüsseldorf. Dieser Anstalt gehörte er bis zum Herbste 1867 als Probekandidatund kommissarischer Lehrer an. Nachdem er darauf bis zum Herbst desJahres 1869 als provisorischer Lehrer an dem Realprogymnasium in Dülkenbeschäftigt gewesen war, ging er als ordentlicher Lehrer an das Kaiser-Karls-Gym-nasium zu Aachen. Am 1. Oktober 1876 wurde er zum Oberlehrer, am 1. Oktober1834 zum ersten Oberlehrer an dieser Anstalt ernannt. Am 12. Januar 1837wurde ihm der TitelProfessor" verliehen. Er gab folgende Druckschriften heraus:1. Ds proesssu enäosinotioo, Bonn, Friedrich Krüger 1864. 2. Über dieEntstehung, Höhe und Qualität der musikalischen Klänge, Aachen, I. I. Beaufort(F. N. Palm) 1874. 3. Über die temperierte und die natürliche Tonleiter,Aachen, F. N. Palm 1887.

47. Dr. Schnftr, Karl, geboren den 31. Mai 1837 zu Düsseldorf, ging mit demZeugnis der Reife von dem hiesigen Gymnasium entlassen, Herbst 1859 zurAkademie in Münster und darauf zur Bonner Universität. Nachdem er imNovember 1864 die Lehrbefähigung in den philologischen und historischen Fächernerworben, trat er zu Weihnachten bei der hiesigen Realschule als Probskandidatein. Im Herbst 1865 ging er zu seiner weiteren Ausbildung nach Paris, kehrte aberzu Ostern 1866 auf den Wunsch des Direktors zur teilweisen Vertretung des alsDirektor nach Crefeld berufenen Oberlehrers Dr. Schauenburg an die hiesige Real-schule zurück. Im Herbst nahm er eine Hauslehrerstelle bei dem Reichsgrafenv. Brühl in Pförten i. L. an und wurde mit dem 1. Oktober 1867 durch dasKönigliche Provinzial-Schulkollegium zu Coblenz als kommissarischer Lehrer an dasGymnasium zu Trier berufen, wo er bis zum 1. April 1869 verblieb. Da erinzwischen die Lehrbefähigung für die französische und englische Sprache erlangthatte, trat er alsdann an die höhere Bürgerschule zu Eupen und darauf zu Ostern1873 als 1. Lehrer an die reorganisierte höhere Bürgerschule zu Dülken über. SeitOstern 1877 ist er Kreisschulinspektor des Kreises Grevenbroich. Er übersetzteEichendorfAus dem Leben eines Taugenichts" ins Französische, schrieb eine