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ein halbes Jahr lang Hülfslehrer, später Oberlehrer an der Realschule zu Köln;jetzt lebt er im Ruhestande daselbst.
39. Uotorp, G. B. Adelbert, geboren den 1. April 1826 zu Wengern a. d.Ruhr; 1847—49 Rektor der Rektoratschule ebendaselbst; 1849 Hülfspfarrer zuCronenberg; 1850 Pfarrer zu Holpe und seit 1851 Pfarrer der evangelischenGemeinde zu Düsseldorf; von 1868—1878 Regierungs-, geistlicher und Konsistorialratbei der Königlichen Regierung zu Düsseldorf. Sommer 1856 vertrat er ausGefälligkeit den Religionslehrer der Anstalt.
4V. Dr. TenKhofs, Albert, Stellvertreter für einen erkrankten Lehrer von Herbst1857 bis Ostern 1358; später Gymnasiallehrer zu Paderborn. Daselbst ist erauch gestorben.
41. vr. Miiidhrusrr, Carl, geboren 16. Juli 1831 zu Münstermaifeld im KreiseMa.yen, besuchte das Gymnasium in Trier und ging, mit dem Zeugnis der Reifeentlassen, im Herbst 1851 zur Universität Bonn. Im Februar 1857 bestand erdie Prüfung pro kao. äoo. Von Ostern 1857 bis Ostern 1858 hielt er dasProbejahr am Gymnasium in Essen ab, trat dann als kommissarischer Lehrer zurVertretung des erkrankten Oberlehrers Dr. Schauenburg, des jetzigen Direktorsdes Realgymnasiums in Crefeld, an der damaligen Realschule I. Ordn, in Düssel-dorf ein. Vom Herbste 1858 bis Herbst 1861 bekleidete er eine wissenschaftlicheHülfslehrerstelle am Gymnasium zu Neuß, an welchem er am 1. Oktober 1361definitiv angestellt wurde. 1866 verfaßte er eine Programmschrift: „Hniä äo 0.Voll. Uatsrenli ticle in iis loeis, gn! all Hborii moros spsetant, statusnänm sit",und wurde im Oktober 1866 von der philosophischen Fakultät der UniversitätTübingen zum Doktor der Philosophie promoviert. Am 1. Oktober 1868 erhielter die 3. Oberlehrerstelle und wurde am 1. Oktober 1869 in die 2. Oberlehrerstellebefördert, welche er jetzt noch bekleidet.
42. Uicto, Rudolf, wirkte, nachdem er von Ostern 1359 bis Ostern 1860sein Probejahr an der Realschule abgelegt hatte, noch an derselben bis Herbst1860, darnach bildete er sich als Vorleser aus. Dem Vernehmen nach ist erinzwischen gestorben.
43. dc Uoth, aus Emden in Ostfriesland. Derselbe studierte in Göttingen undwirkte hier von Ostern 1864—66 als ordentlicher Lehrer. Hernach kam er aneine höhere Bürgerschule in Mühlhausen (Thüringen), woselbst er gestorben ist.
44. Pfarrer Deuhrir, Gustav Adolf Hugo, geboren 15. Oktober 1837 zu Oden-kirchen, studierte nach bestandenem Abiturienten-Examen in Erlangen, Berlin undBonn Theologie und Philosophie, ward 1861 auf einige Monate zur Vertretungdes Rektors der Elementar- und der höheren Töchterschule in Wetzlar angestellt,bekleidete von 1862 bis 1864 in Rheydt eine Lehrerstelle an der höhern Bürger-schule, wurde 1364 zum Neligionslehrer an dem Gymnasium und der Realschulein Düsseldorf und Hülfsprediger der dortigen evangelischen Gemeinde ernanntund im Jahre 1370 zum Pfarrer der evangelischen Gemeinde in Linz a. Rh.erwählt.