Jahre 1851/52 die Stadt Elberfeld in der zweiten Kammer. Nach dem frühenTode des Pfarrers Monjs vertrat er aus Gefälligkeit denselben bis zum Herbste 1851.Er starb den 18. Juni 1857.
34. Dr. pliskc, Adolf, Hülfslehrer an der Realschule von Herbst 1850—51,ging dann als Rektor der französischen Schule nach Kehl und starb später inSigmaringen.
35. Maur, Anton, vertrat einen erkrankten Lehrer von Herbst 1351 bisOstern 1853, wurde dann Gymnasiallehrer zu Koblenz und starb als Oberlehrerzu Düren.
36. Dr. Krumm, Martin, geboren 10. Juli 1830 zu Bonn, bestand nach daselbstvollendeten Universitätsstudien von Ostern 1853 bis Ostern 1854 sein gesetzlichesProbejahr an der Realschule zu Düsseldorf. In den Jahren 1354 und 1855 warer als Lehrer in England thätig und wirkte von da bis Herbst 1860 an derBürgerschule zu Ronsdorf. Von hier an die Realschule (jetzt Realgymnasium)nach Crefeld berufen, rückte er auf bis in die zweite Oberlehrerstelle, welche eriin Jahre 1883 aus Gesundheitsrücksichten niederlegte. Er starb am 31. De-zember 1883.
37. Professor Kaiser, Joh. Hub. Gustav, Oberlehrer am Kaiser-Wilhelm-Gymnasium zu Köln a. Rh., katholischer Konfession, geboren den 7. September 1331zu Düsseldorf, besuchte von Ostern 1843 bis Herbst 1849 die Realschule (dasjetzige Realgymnasium) zu Düsseldorf, von welcher er mit dein Zeugnis der Reifeentlassen wurde. Darauf widmete er sich drei und ein halbes Jahr an derUniversität zu Bonn dem Studium der Mathematik, der Naturwissenschaften, derenglischen und französischen Sprache, erwarb sich unterdessen im August 1851 amGymnasium zu Bonn das vorschriftsmäßige Zeugnis der Reife und legte imMärz 1353 vor der wissenschaftlichen Prüfungskommission zu Bonn die Prüfungpro t'ao. ckoe. ab. Von Ostern 1353 bis Ostern 1854 leistete er bei dem damalsin Düsseldorf liegenden 7. Jägerbataillon seiner Dienstpflicht genüge, konntejedoch schon im Herbst 1853 das Probejahr an der Realschule in Düsseldorfantreten, nach dessen Beendigung er noch ein halbes Jahr als Hülfslehrer anderselben Anstalt thätig war. Von Ostern 1855 bis Herbst 1858 wirkte er zuM.-Gladbach als Lehrer an der höheren Stadtschule (dem späteren Progymnasium,einer der beiden höheren Lehranstalten, aus welchen das jetzige Gymnasiumdaselbst hervorgegangen ist) und darauf bis zum Herbst 1371 als ordentlicherLehrer am Gymnasium zu Düsseldorf, wo er im Jahre 1870 die Programm-abhandlung: „Byrons und Delavignes Marino Faliero" schrieb. Als im Herbst 1871das 1863 gegründete Progymnasium zu Köln zu dem jetzigen Kaiser-Wilhelm-Gymnasium erweitert wurde, wurde ihm an demselben eine Oberlehrerstelle über-tragen. An dieser Anstalt schrieb er 1875 die Programmabhandlung: „Gram-matische Bemerkungen zu französischen Sprichwörtern, sprichwörtlichen undfamiliären Redensarten". Am 28. April 1883 wurde ihm das Prädikat Professorverliehen.
38. Dr. Klind, Caspar, geboren am 12. November 1828 zu Erkrath. Probe-kandidat an der Realschule vom 1. Januar 1354 bis Herbst 1855, dann an ihr