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in Klein-Asien, Er gründete daselbst das OoUdge svangöligus, eins höhere Lehr-anstalt für Europäer und Orientalen, aus welcher manche Gelehrte, höhere Beamteund Lehrer der Levante hevorgegangen sind, und verfaßte in neugriechischer Spracheein Lehrbuch der französischen Sprache in 2 Teilen, das in vielen Schulen undGymnasien der Levante und Griechenlands gebraucht wird. Im Jahre 1876 kehrteer nach Deutschland zurück und wurde Pfarrer der evangelischen Gemeinde Godesberg,in welcher er noch wirkt. Er diente dieser Gemeinde besonders bei der Erbauungeiner Kirche, eines Pfarrhauses und einer Elementarschule, und steht an der Spitzeeiner Reihe von Anstalten der inneren Mission, die er zum größten Teil selbst insLeben gerufen hat, wie die Herberge zur Heimat, das Männer-Erholungshaus, dasGodeshaus, das evangelische Diaspora-Waisenhaus u, A. Im Jahre 1884 erteilteihm die Königliche Regierung die Konzession für eine höhere Knaben-Erziehungs-anstalt, welche jetzt als „Evangelisches Pädagogium" die Klassen Sexta bis inkl,Obertertia eines Realgymnasiums umfaßt, und im Herbst 1886 die Konzession füreine evangelische Elementarschule zum Dienste her um Godesberg wohnendenevangelischen Diaspora.
26, Honr, Heinrich, wurde geboren zu Drolshagen, Regierungsbezirk Arnsberg,am 25, September 1813, machte seine Gymnasialstudien zu Attendorn, Arnsbergund Recklinghausen, seine Universitätsstudien 1832 bis 1835 zu Bonn, als Kandidatwar er daraus am Gymnasium zu Düsseldorf thätig (zugleich auch eine zeitlangaushülfsweise ebendaselbst an der neugegründeten Realschule); 1839 wurde er alsordentlicher Lehrer an das katholische Gymnasium zu Köln berufen, von da 1842als Oberlehrer an die Rheinische Rittorakademie zu Bedburg, 1356 als Direktoran das Gymnasium zu Recklinghausen und 1859 als Direktor an das Gymnasiumzu Mainz, Er wurde daselbst 1373 im April pensioniert und zog sich alsdannnach Wiesbaden zurück. Außer seiner amtlichen Thätigkeit übte er auch einevielseitige schriftstellerische in Poesie und Prosa, Unter seinen (hier zunächstdas Schulwesen botreffenden) Schriften sind besonders hervorzuheben seineallbekannten deutschen Lesebücher, von denen der erste Teil seit 1846 bereits56 Auflagen erlebt hat; außerdem schrieb er: Grammatische Grundlage für dendeutschen Unterricht; Drei Bände lateinischer Dichter mit Erklärungen; Gedenk-blätter für Schule und Leben; Ueber den deutschen und philosophischen Unterricht;Ueber den lyrischen Standpunkt bei Erklärung lyrischer Gedichte u, s. w,
27, Kanglry, Thomas, 1317 zu Cardiff in Wales geboren, vorgebildet auf demhiesigen Gymnasium, erteilte von 1839 an englischen Unterricht an der Realschuleund starb am 21. Januar 1346, Von ihm ist im Drucke erschienen eine Bearbeitungdes Parasiten von Schiller zum Übertragen ins Englische. Düsseldorf, bei Schreiner.
28, Kampmmm, Probekandidat an der Realschule von Weihnachten 1839 bisHerbst 1846. Dann Vorsteher einer Privatschule in Hagen, wo er starb,
29, Dr. Wcstdnrp, Probokandidat, wurde, nachdem er nur ein Vierteljahr lang,bis Neujahr 1341 an der Anstalt gewirkt, durch Krankheit genötigt, den Unterrichteinzustellen und starb bald nachher.
36. Professor Dr. Gckrrh, Gottfried, geboren am 26, November 1317 zuM.-Gladbach, ging mit dem Zeugnis der Reife von dem Düsseldorfer Gymnasium