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Festschrift zur fünfzigjährigen Gedenkfeier der am 28. Mai 1838 erfolgten Begründung des Realgymnasiums
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entlassen, Herbst 1838 zur Universität Bonn, studierte Philologie, wurde ordentlichesMitglied des philologischen Seminars und promovierte mit der Dissertation: äslZnriäö Kamt», Das Probejahr hielt er am Marzellengymnasium zu Köln ab und wardarauf Lehrer an verschiedenen Anstalten, von Herbst 1844 bis Ostern 1845 ander Realschule zu Düsseldorf. Ostern 1847 trat er bei dem Friedrich-Wilhelms-Gymnasium in Köln ein und blieb an dieser Anstalt bis zu seiner Versetzung inden Ruhestand, die im Jahre 1883 erfolgte; bei dieser Gelegenheit wurde ihmder rothe Adlerorden 4. Klasse verliehen. Freund der rheinischen Provinzial-geschichte gab er mit I. E. C. Noever dieBenediktiner-Abtei M.-Gladbach" undmit Stadtarchivar vr. Ennen die beiden ersten Bände derQuellen zur Geschichteder Stadt Köln" heraus; er gehört auch zu den Gründern des historischen Vereinsfür den Niederrhein und war eine lange Reihe von Jahren hindurch Sekretärdesselben. Von dem Direktor des Friedrich-Wilhelms-Gymnasiums zu Köln,Professor ve. Herbst, zuletzt Professor an der Universität zu Halle, aufgefordert,arbeitete er an dessen nunmehr weitverbreitetenHistorischen Hilfsbüchern" mit,verfaßte für den I. Teil die römische Geschichte (jetzt 13. Aufl.), dann allein einfür die Tertia bestimmtesHilfsbuch für den ersten Unterricht in der deutschenGeschichte" (15. Aufl.), und einHilfsbuch für die Brandenburgisch-PreußischeGeschichte" (3. Aufl.).

31. Dr. Krisacker, Joseph Anton, geboren den 8. Januar 1821 zu Düsseldorf,Hülfslehrer an der Realschule von Herbst 1843 bis Herbst 1847, dann nach zwei-jährigem Aufenthalt in Frankreich, 3V- Jahr lang teils kommissarischer, teilsordentlicher Lehrer an den Gymnasien zu Aachen und Coblenz, von Pfingsten 1853an Oberlehrer am katholischen Gymnasium zu Köln, 185S Direktor des Gymnasiumszu Trier. Am 1. Juni 1868 wurde er als Direktor nach Breslau an das König-liche Matthias-Gymnasium versetzt und 31. Juli 1882 zum Provinzial-Schulratfür Schlesien ernannt. Leider sollten seine reiche Erfahrung und seine genaueKenntnis des Schulwesens dieser Stellung nur kurze Zeit zu statten kommen, dader sonst noch so rüstige Mann am 11. Juni 1882 einem Herzleiden erlag. AnßerProgramm-Abhandlungen in Köln und Trier sind von seinen Schriften besondersbemerkenswert die chnaestionss Imcrotianas tZonnas 1847, die Lachmann inseinem Lucrezcommentar (paA. 15) als spsoimsn sans tneulsntum bezeichnet.

32. Arrnz, Carl, geboren 25. Dezember 1827 zu Remagen am Rhein, kam baldnach seiner Geburt mit seinen Eltern nach Düsseldorf, wo er den ersten Schul-unterricht und seine Gymnasinlbildung erhielt, nach deren Beendigung er sich, mitdem Zeugnisse der akademischen Reife versehen, am 31. Oktober 1842 in Bonnden Universitätsstudien zuwandte und im letzten Jahre seiner Studienzeit 184647zugleich die Stelle eines Assistenten an der Universitätsbibliothek versah. Nachdemer dann am 4. Oktober desselben Jahres das Staatsexamen abgelegt hatte,wurde ihm an der hiesigen Realschule eine Hülfslehrerstelle für den Unterricht imDeutschen, in Geschichte und Geographie und im Lateinischen übertragen. Zugleicher Zeit unterrichtete er an der Fortbildungsschule im kaufmännischen Rechnen.Aus dieser Hülfsthätigkeit trat er im Herbst 1848 aus, um im darauf folgendenSchuljahre, nachdem er sein Buch der Handwerker dem Druck übergeben, die,von der Königlich niederländischen Regierung ihm angebotene ordentliche Lehrerstelle