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Festschrift zur fünfzigjährigen Gedenkfeier der am 28. Mai 1838 erfolgten Begründung des Realgymnasiums
Entstehung
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Im Frühjahr 1843 von der Universität Halle zum Dr, pllil. promoviert, trat er am11, März desselben Jahres an der höheren Bürgerschule (jetzt Realgymnasium) zuSiegen das pädagogische Probejahr an, während dessen er als wissenschaftlicher Hülfs-lehrer beschäftigt war; nach Ablauf desselben wurde er ebenda als ordentlicher Lehrerangestellt. Im Herbst 1348 verließ er die Provinz, um einer Berufung an dieRealschule (jetzt Realgymnasium) zu Düsseldorf zu folgen. Im Jahre 1853 ver-' sichtete er auf eine Beförderung zum Direktor an der Realschule (jetzt Gymnasium)in Colberg in Pommern, um als- Oberlehrer fernerhin der bisherigen Anstalt seineKräfte zu widmen. Nachdem er 10 Jahre erster Oberlehrer derselben gewesen,wurde er von dem Kuratorium der Realschule (des jetzigen Realgymnasiums) zuCrefeld zum Direktor dieser Anstalt gewählt, in welcher Stellung er noch heutethätig ist. Er gab in 2 Auflagen (1853 und 1856) methodisch-geographische Wand-karten von Europa und Deutschland heraus (Berlin, bei D. Reimer, und Leipzig,bei Hinrichs); hierauf in 2 Bänden Reisen in Central-Afrika von Mungo Park bisauf Barth und Vogel, 1857, (Lahr, bei I. H. Geiger); später mit R. Hoche eindeutsches Lesebuch für die oberen Klassen höherer Schulen, 2 Teile in 5 bezw.3 Auflagen (Essen, bei G. D. Bädeker), und mit F. Erk ein Schulgesangbuch fürdie Morgenandachten höherer Schulen (Wiesbaden, bei A. Gestewitz); außerdem inProgrammen u. a. metrische Uebersetzungen aus lateinischen Dichtern und in päda-gogischen Zeitschriften Aufsätze verschiedenen Inhalts. Mit ausdauernder Teilnahmeverfolgte und förderte er seit dem Beginn seines amtlichen Wirkens die Bestrebungenfür die Entwickelung des Realschulprinzips in idealem Sinn und war Mitbegründerdes Allgemeinen deutschen Realschulmänner-Vereins, dessen Vorstande er noch heuteangehört.

15. SmMlldorf, Karl, am 24. Februar 1821 zu Aachen geboren, studierte, vondem dortigen Gymnasium mit dem Zeugnisse der Reife entlassen, von 134144zu Bonn Theologie, trat dann in das erzbischöfliche Seminar zu Köln und wurdenach empfangener hl. Priesterweihe im September 1845 zum Kaplan an der hiesigenAndreaspfarre ernannt. Nachdem er an letzterer 4'/- Jahre gewirkt, ward er andie Maxpfarre versetzt, zugleich mit der Weisung, den katholischen Religions-unterricht an der Realschule zu übernehmen; er blieb in dieser Stellung, bis erim März 1857 als Pfarrei nach Nemscheid berufen wurde. Ostern 1872 wurde erals Pfarrer in Gsvelsdorf bei Jülich angestellt und starb daselbst am 16. Februar 1886.

16. Dr. Dromig, Gustav, geboren 2. Februar 1821 zu Elberfeld, besuchte dasdortige Gymnasium bis Michaelis 1838 und studierte von Ostern 1839 ab aufden Universitäten zu Marburg, Bonn und Berlin. Nachdem er in Halle promo-viert, machte er sein Probejahr am Gymnasium seiner Vaterstadt und versah eineordentliche Lehrerstelle bis Ostern 1845. Bis zum Sommer 1846 hielt er sich inParis auf zum Studium der französischen Sprache, alsdann wurde er provisorischerGymnasiallehrer in Elberfeld. Michaelis 1847 wurde er darauf Gymnasial-lehrer in Minden, im Jahre 1849 Oberlehrer ebendaselbst, und Michaelis1851 Oberlehrer an der Realschule zu Dusseldorf. Von hier aus wurdeer Ostern 1853 vom königlichen Provinzial-Schulkollegium zu Münster zumkommissarischen Dirigenten des neu zu errichtendenEvangelischen Fürstlich Bent-heimschen Gymnasii Arnoldini" zu Burgsteinfurt ernannt und am 25. Mai 1857