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Festschrift zur fünfzigjährigen Gedenkfeier der am 28. Mai 1838 erfolgten Begründung des Realgymnasiums
Entstehung
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von Secchi. Braunschweig, 1873. Das Spektroskop", deutsche Bearbeitung desWerkes der gleichnamigen Schrift von Lockyer, Braunschweig, 1874.Die magnet-und dynamo-elektrischen Maschinen, ihre Entwickelung, Konstruktion und praktischeAnwendung". 3. Auflage, Köln, 1888.

12. vr. Philippi, Adolf, 180S zu Hamburg geboren, studierte von 183V34 zuBonn und Berlin Philologie und blieb, nachdem er das Examen p. 1. cl. in letztererStadt bestanden hatte, nach Abhaltung seines Probejahres noch bis zum Jahre1833 am Kölnischen Real-Gymnasium als Hülfslehrer beschäftigt. Darauf brachteer 6 Jahre als Privaterzieher in Paris zu und erwarb sich durch ein nachträglichesExamen vor der wissenschaftlichen Prüfungs-Kommission zu Halle die Lehrberech-tigung für die neueren Sprachen in allen Klassen der Realschulen und Gymnasien.Ostern 1845 wurde er an die hiesige Realschule berufen und unter dem 12. April184S zum Oberlehrer ernannt. Am 29. Juni 1855 wurde erdurch einen raschen,unerwarteten Tod aus dem Kreise seines gesegneten Wirkens abgerufen". Vonihm ist im Drucke erschienen außer einigen in Zeitschriften und in Schulprogrammcnmitgeteilten Abhandlungen: 1.Polyeukt", ein christliches Trauerspiel. Hamburg, 1844.2. Ponsards Lucretia, metrische Übersetzung. Hamburg, 1345.

13. Mansch Hermann Gerhard, Sohn eines Arztes, geboren zu Wesel am28. November 1807, erhielt seine Vorbildung auf dem Gymnasium zu Wesel,welches er im Herbst 1326 verließ, um an den Universitäten zu Berlin und Bonnevangelische Theologie zu studieren. Er legte die Prüfungen pro lieoutlu eoneio-uuncki und pro ininistorio vor dem Rheinischen Konsistorium zu Coblenz in denJahren 1830 und 1831 ab. Seitdem sich in Wesel aufhaltend, übernahm er zuOstern 1333 eine Lehrerstelle bei dein dortigen Gymnasium, unterzog sich auch imJahre 1834 zu Bonn der Prüfung für ein höheres Schulamt. Im Anfang desJahres 1836 trat M. die ihm verliehene Stelle als Prediger der XIV. Divisionin Düsseldorf an, in welcher er bis zu seinem am 27. Dezember 1849 erfolgtenTode gewirkt hat Nachdem er bereits seit 1837 als Religionslehrer an der Luisen-schule unterrichtet, erteilte er seit April 1314 au der Realschule Religionsunterricht.Monjö hat folgende Arbeiten durch den Druck veröffentlicht: 1. Vier vaterländischeReden, beim Militärgottesdienste in Düsseldorf gehalten. (Düsseldorf, Schreiner, 1840.)

2. Bemerkungen über den deutschen Hexameter (in Viehoffs Archiv für den Unter-richt im Deutschen. Jahrgang I. Heft 2. Seite 147/170. Düsseldorf, 1843).

3. Homers Jlias, in Hexametern übersetzt (Frankfurt a. M., Sauerländer 1846).

4. Von einer nicht zur Vollendung gelangten Übersetzung der Odyssee Homers istnur der 7. Gesang in Band 14, Heft I des Archivs für Phil, und Pädag. (S. 76)1847 veröffentlicht. 5. Über das liturgische Verfahren bei einigen geistlichen Amts-handlungen (in der Monatsschrift für die evangelische Kirche der Rheinprovinz undWestfalens, Februarheft 1847).

14. Dr. Schauenburg, Eduard, geboren 1. Juni 1821 zu Herford in Westfalen,zu Ostern 1839 vom Gymnasium seiner Vaterstadt mit dem Zeugnis der Reifeentlassen, studierte in Bonn bis Herbst 1840 Theologie und Philosophie, widmete sichvon da ab in Berlin ganz dem Studium der klassischen und deutschen Philologie sowie derGeschichte Und bestand im Winter 18421843 ebendaselbst das Oberlehrerexamen.