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Winkelmessung bis 180° in ganz derselben Ordnung wievon 0° bis 130° auszudehnen wünscht, so muss man dasInstrument in die entgegengesetzte Lage bringen, und folg-lich in diesem Falle mit der linken Hand halten. Die Winkelzwischen 80° und 130" kann man daher auf zweifache Weisemessen, und wenn man beide kreuzweise Beobachtungenanstellt, so braucht man dfen Indexfehler nicht zu bestimmen;auch der Fehler, welcher von der prismatischen Gestaltdes Spiegels abhängt, wird dadurch eliminirt.
Unter gewissen Umständen, z. B. bei der Messunggrosser hdtizontaler Winkel, setzt man auf das Ocular desFernrohres ein kleines, besonderes Glasprisma auf, Figur IV.Tafel VI., und bei Sonnenbeobachtungeu benutzt man Farben-gläser, ähnlich denen des Sextanten, diese Gläser sind inder Nähe des Prismas angebracht und können in entgegen-gesetzten Lagen gebraucht werden. Uebrigens versteht essich von selbst, dass alle nöthigen Schrauben zur Senkrecht-stellung des Spiegels und Prismas an diesem Instrumenteangebracht sind; sowie ebenfalls auch eine Vorrichtung umdas Fernrohr der Ebene des Instrumentes parallel zu stellen,vorhanden ist; ausserdem kann man auch das Fernrohretwas erhöhen oder erniedrigen, (ohne den Parallelismus mitder Instrumentalebene zu stören , um etwa beiden Bildernnöthigenfalls, sowohl dem directen als rellectirten, gleicheLichtstärke zu geben. Die Berichtigungen können nachähnlichen Methoden gemacht werden; wie wir oben .für denSextanten erklärt haben
Wir erwähnten schon vorher, dass wenn die Alhidadedem wahren Nullpunkte der Theilung entspricht, so bildetder auf den Spiegel einfallende Strahl mit diesem einenWinkel von 20"; alsdann wird das refleclirte Bild besondersschwach werden, und daher muss man den Spiegel durchdie Beobachtung kleiner Winkel prüfen, und wenn man aufähnliche Weise beobachtet, wie bei dem Sextanten, so wird