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man bemerken, dass um so grösser die Winkel werden, destolichtstärker werden die reflectirten Bilder sein; denn alsdannwerden die Strahlen immer unter grösseren Winkeln aufden Spiegel einfallen, und dadurch die Reflexionen heftigersein; wenn der gemessene Winkel nahe gleich 130°, sowird der Lichtstrahl mit dem Spiegel einen Winkel von sehrnahe == 85° bilden; ganz das Gegentheil findet aber beimSextanten statt; wenn nämlich in diesem letzteren Instru-mente die Alhidade auf 0° steht; so wird der vom grossenSpiegel reflectire Strahl mit diesem einen Winkel von sehrnahe — 7ä 0 bilden, wenn aber der beobachtete Winkel nahean 130°, so wird der retlectirte Strahl mit dem Spiegel einenWinkel von nahe 10° bilden. Hieraus sieht man, dass selbstder kleinste Winkel, unter welchem, bei diesem neuen In-strumente, Lichtstrahlen vom beweglichen Spiegel zurück-geworfen werden können, noch einmal so gross als der-jenige beim Sextanten ist. Folglich Averden die reflectirtenBilder bei diesem neuen Instrument lichtstärker als beimSextanten sein; dies wird auch bei gleichen Neigungen derreflectirten Strahlen gegen den beweglichen Spiegel statt-finden, denn es ist bekannt, dass ein Spiegel immer AvenigerLicht reflectirt, als die innere Fläche eines Prismas, bei derdie Reflection vollständiger ist.
Wir bemerken noch, dass die Richtigkeit des gemesse-nen Winkels von der streng rechtwinklichten und gleich-senklichten Gestalt des Prismas unabhängig ist; es ist nurerforderlich, dass die Seiten des Prismas genaue Ebenesein müssen, damit man deutliche und präcise Bilder desreflectirt gemessenen Gegenstandes bekommen kann.