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sich der scheinbaren Distanzen der Gestirne vom wahrenoder geocentrischen Zenith bedienen soll, und nicht ihrerDistanzen, die vom scheinbaren Zenithe, oder von der Rich-tung der Lothlinie abgerechnet werden; und
2 tcns wird die dabei angenommene Gleichheit der Win-kel SZ L und S' Z I/ (Fig. 56.) nicht stattfinden, denn dieParallaxe führt den Mond aus der Vertical - Ebene heraus,und folglich wird L' Z S' oder der Unterschied der schein-baren Aziinuthe des Mondes und der Sonne, nicht gleichdem Unterschiede L ZS des wahren Azimuthes dieser bei-den Gestirne sein können. Die Iiier folgende Methode, umbei dieser Berechnung, den Einfluss der wahren Gestalt derErde mit genügender Genauigkeit zu berücksichtigen, rührtvon ßorda her.
Bezeichnet man durch 17 die Aequatorial - Horizontal-Parallaxe des Mondes, durch « die Erdabplattung und durch(j) die Breite des Beobachtungsortes, so berechnet man denWerth: n (1 + u sin welchen man statt der Horizontal-Parallaxe des Mondes annehmen muss; hat man damit diewahre Monddistanz d, nach den Formeln (C) und (1)) be-rechnet, so muss man endlich zu dem gefundenen d die End-correction:
-f- 22.8 sin w> ' Sin ^ — cotg d. sin d ^ ,j sin o t
hinzulegen, wo d die Declination des Mondes und D dieDeclination der Sonne ist*); es ist noch genauer statt des
*) Um diese Formel herzuleiten, nehme man an, dass A (Fig.57.) das Centrum der Erde sei; es sei A Q die kleineAchse, auf deren Verlängerung sich der Pol des Aequa-tors P befindet, ferner sei 0 der Ort des Beobachters, Zsein scheinbares, Z' sein geocentrisches Zenith, S der wahreOrt der Sonne, und L' der Ort des Mondes nur für Re-