Druckschrift 
2 (1851)
Entstehung
Seite
398
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Dieser Winkel ip liegt nun zwischen dem Verticalkreise,der vom Zenithe aus nach dem Centrum desjenigen Gestir-nes gehl, dessen Radius r ist, und dem Rogen des Kreises,der die Mittelpunkte beider Gestirne verbindet. Wenn zumBeispiel, das dem Horizonte näher gelegene Gestirne derMond ist, das andere aber hoher gelegene, die Sonne ist,so folgt aus dem sphärischen Dreiecke Z L' (Fig. 560:

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Zur Berechnung dieses Winkels sind 4 sle,li s < ' Logarith-men vollkommen genügend. Die scheinbare Distanz derMittelpunkte beider Gestirne oder ö' wird gefunden, wennman zur beobachteten Distanz der Ränder die Summe der-jenigen scheinbaren Halbmesser der Gestirne zulegt, die aufdem grössten Kreisbogen liegen, der beide Gestirne verbindet;folglich istr der Werth des Halbmessers, den man in der Rech-nung statt r' brauchen muss, wo r' den scheinbaren horizon-talen Halbmesser bedeutet, der schon nach §. 29. Seite 396.für die entsprechende Höhe des Gestirnes über dem Hori-zonte vergrössert sein muss. Die Correction, welche vonder Strahlenbrechung herrührt, wird nur alsdann merklichwerden, wenn die Höhe des Gestirnes über dem Horizontekleiner als 15° ist; in allen anderen Fällen ist sie beinaheverschwindend klein.

30. Einfluss der Gestalt der Erde auf die Be-rechnung der Mond - Distanz. Die Annahme, dass dieErde eine kugelförmige Gestalt hat, wird zwei Fehler her-vorrufen; denn

jstens w j r( j ,|j e j n dieser Voraussetzung berechnete Hö-henparallaxe ungenau sein, weil man bei ihrer Berechnung