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nahe bei der Culmination, oder auch den Polarstern wählen,und gerade solche sind sehr zweckmässig, weil man da deineben erwähnten Erfordernisse mit Buhe Genüge thun kann.Wenigstens einer von den drei Sternen, wird übrigens immerseine Höhe schnell ändern, wenn die Bedingung der un-gleichen Azimuthe erfüllt ist. *j Wenn man z. Ii. denPolarstern beobachten will, so muss einer der übrigen Sterneim südöstlichen, und der andere im südwestlichen Theile desHimmels auf derselben Hohe beobachtet werden. Es ver-steht sich von selbst, dass, wenn der Beobachtungsort einesehr bedeutende Polhöhe hat, man den Polarstern (« UrsaeMinoris) nicht mehr brauchen kann; so z. B. schon in derPolhöhe von 60°, ist die doppelte Hohe dieses Sternes nahean 120°, d. h. nicht mehr weit von der Grenze der Winkelentfernt, welche man mit dem Sextanten messen kann; dabeiwerden auch ferner, wegen der sehr geneigten Stellung desgrossen Spiegels, sehr wenige Lichtstrahlen von diesemSpiegel relleclirt, wodurch die Helligkeit des Sternbildessehr geschwächt wird.
25. Es müssen überhaupt sehr helle Sterne, also dieder l sten und 2 ten Grösse, zu diesen Beobachtungen gewähltwerden; in mondlosen Nächten kann man aber auch dieSterne 3 ter Grösse gut beobachten. Ehe man die Höhen-messungen vornimmt, ist es nöthig sich darauf vorzubereiten;d. h. eine kleine Tabelle zu berechnen, um die Uhrzeitenauf ein Paar Minuten, anzugeben, wo jeder der gewähltenSternen die verlangte Höhe erreicht. Herr Kapitain Manga-nari, welcher die Gauss'sche Methode sehr oft und mit demvorzüglichsten Erfolge bei Küsten-Aufnahmen angewandthat, hat solche Tabellen für sehr viele Sterne und für die
*) Monatliche Correspondenz, Band XVIII., pag, 287: Gauss,Abhandlung.