377
Der Grad der Annäherung in der vorläufig angenomme-nen Uhrcorrection K ist willkührlich, nur inuss die zu be-stimmende Verbesserung von K nicht gross sein: man kannalso K immer so wählen, dass eine der Grössen
0 + K -f n (0 — Tj — All - T \t;0' K + k (©' — T) — AR'— T ' 5 t\ u. s. w.
Null wird; die anderen aber bekommen kleine Werthe. Wirwollen z. B. annehmen, dass die erste dieser Grössen Nullist; alsdann erhält man für die Bestimmung von Ä dieGleichung
K = fr t -f AR 4%T - ©)• k — 0 (6) ;
Setzt man der Kürze halber:
15 sin J A'. cos § A'. [©' -f- Ii-\-k (0' — r V) —AR' —J 5 t' ]=«'15 sin | A". cos\ A". [0"-f Ä+A(0"- T) —AR"— Ju. s. w.
so wird man folgende Bedingungsgleichungen bekommen,welche alsdann zur endlichen Bestimmung von d h, d K undö (p dienen können:
i) h = -f- cos i -p sin A. 15 d K -f- cos A. d y
d h = 2 a' cos y -)- cos y sin A'. 15 d K -f- cos A'. d y . , (c)d h = 2 a"cos y -f cos <p sin A". 15 d K -f cos A".ö yu. s. w.
Sind alle Messungen gleich zuverlässig, so muss jedevon diesen Gleichungen mit der Anzahl der ihr entsprechen-den Beobachtungen multiplicirt werden; die bekannte Auf-lösung, nach der Methode der kleinsten Quadranten, giebtdann die wahrscheinlichsten Werthe von d y, 15 dK und d h.