376
am bes(en zu genügen. Alsdann erhall man nach §. 91.Seite 244. Band I :
9 h — cos cp sin A. 9 t + cos A.d q>
Es sei nun Ii die nahezu bekannte Uhrcorrection gegenS ternzeit, zu einer beliebigen Uhrangabe T gehörig; 9 K dieaus allen Beobachtungen abzuleitende Verbesserung der vor-läufig angenommenen Grösse von K; und k der genau be-kannte Uhrgang gegen Sternzeit in einer willkührlichen Zeit-einheit, alsdann wird der wahre Stundenwinkel werden:
= 15 [0 + K + 9 K + k (0 — T) — AR] = t+dt
Hier bedeutet 0 die Zeit an der Uhr, wo der Stern,dessen Declination 9 und gerade Aufsteigung AR ist, diewahre Höhe h erreicht. Wenn aber statt t, sein vermittelstder genäherten Werthe von /t, g> und K genau berechneterWerth substituirt wird, so erhält man:
15 [0 + K + k (0 — T, — AR - + t] + 15 JK=3 t.
Dieser Ausdruck von 9 t in die Gleichung für 9 h sub-stituirt, giebt:
9 h — 15 cos (f sin A [0 + 7i + k (0 — T) — AR — + t] +
+ cos cj> sin A. 15 9 K cos A. 9 <p.
Aehnliche Gleichungen kann man auch aus den Beob-achtungen des zweiten, dritten u. s. w. Sternes ableiten,nur muss man statt A, 0, ?, AB, 9 respcctive A', 0',AR', 9'; A"i 0", tAR", 9" u. s. w. schreiben; die Cor-rectionen 9 /t, 9 Ii und 9 y bleiben natürlich für alle Sternedieselben.