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2 (1851)
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23. Sind aber noch mehr ah drei Sterne beobachtetworden, und werden daraus die wahrscheinlichsten Wertheder zu bestimmenden Grössen gesucht, so kann man dieHechnung am sichersten und bequemsten nach folgender,von H. Knorre vorgeschlagenen Methode führen.

i>ie gemessene doppelte Höhe eines Sternes vom Index-fehler befreit und dann halbirt, giebt die genäherte schein-bare Höhe; zieht man davon die Refraction ab, so hat mandie entsprechende wahre Höhe h. Vermittelst der nahezubekannten Polhöhe cp und Uhrcorrection K kann man denSlundenwinkel £, vom Süden gegen Westen bis 360° gezählt,und das Aziinuth A, von Norden gegen Osten ebenfalls bis360° gezählt, berechnen und dazu die folgenden Formelnbenutzen:

ä £ (A -f 90° _ y , c\ (h 90° + 9 )

.sin» J t = sin<ld- c)cos b + ^ oder;cos f cos d

cos 2 11~ sin b 2 ö COfl i ^ + ccos cp cos d

,.2 r i sin b l 6 cos b 4- \ d ,

cos- 2 LJk , oder:

cos <f cos h

cos' 11 A - sin ! i ö ~ c cos £ ö -I <' ;

cos cp cos h

der Stundenwinkel t muss genau auf ein Zehntheil einerBogensecunde, das Aziinuth A aber, nur auf Minuten be-rechnet werden.

Wegen der Ungenauigkeit der bei der Rechnung ange-wandten Höhe h und Polhöhe (/, wird ein Fehler im Stunden-winke! t entstanden sein; es sei dieser Fehler = ö t\ dhund ei <p, seien aber die Correction, welche zu h und <f zugelegtwerden müssen, um den ganzen Complex der Beobachtungen