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2 (1851)
Entstehung
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des Sextanten, und beobachtet noch einmal alle früherenWinkel; findet man nun einen Unterschied zwischen denersteren und letzteren Bestimmungen, so kann man diesenUnterschied lialbiren, und erhält dadurch die Correction fürjeden beobachteten Winkel; vermittelst, einer passenden In-terpolation kann man hierauf diese Correction für die anderenWinkel genähert finden.

Allgemeine Vorschriften zur Messung vonWinkeln mittelst des Sextanten,

14. Bei diesen Messungen kann man, den Sextantenentweder in der Hand halten, oder ihn auch auf ein Stativbefestigen; meistens ist ersteres weit bequemer als letzteres;wenn jedoch das Stativ gut ist, und der Sextant auf ihm inallen Lagen in gleicher Aufstellung bleibt, so kann man einsolches Stativ mit Vortheil gebrauchen, besonders wenn sehrgenaue Messungen verlangt werden.

Man muss das Ocular auf den Focus einstellen, und dieOcularröhre so drehen, dass die beiden in ihr aufgespanntenFäden, mit der Ebene des Sextanten parallel sind; daraufrichtet man das Instrument so, dass die beiden Gegenstände,zwischen denen man den Winkel messen will, genau inseiner Ebene liegen. Beobachtet man mit der Hand, ohneStativ, so hält man gewöhnlich den Sextanten mit der rechtenHand und bewegt die Alhidade mit der linken. Wenn derzu messende Winkel genähert bekannt ist, so bringt man denNonius auf diejenige Stelle der Theilung, welche diesemWinkel entspricht, und beobachtet darauf die genauen Coin-cidenz der Bilder des Gegenstandes, oder die Berührung derRänder; wenn aber der zu messende Winkel ganz unbe-kannt ist, so stellt man die Alhidade auf den Nullpunkt desLimbus, indem man das Fernrohr auf den rechts liegenden