Druckschrift 
2 (1851)
Entstehung
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Offenbar muss die ganze Wirkung der Strahlenbrechungin der Ebene ABa , welche senkrecht auf der Kante desPrismas steht geschehen, und wenn daher diese Kante mit derEbene des Sextanten parallel ist, so wird der Lichtstrahl,welcher aus dein prismatischen Spiegel austritt gegen dieEbene des Sextanten geneigt sein, so dass er sich um etwaserhebend, oder umgekehrt zu jener Ebene nieder sinkend,laufen wird, jedoch wird dieses auf den gemessenen Winkelwenig Einfluss haben. Wenn aber die Kante des Prismassenkrecht auf der Sextanten-Ebene steht, so wird alsdannein Strahl, welcher aus dem Prisma ausfährt in der Ebenedes Sextanten selbst liegen, aber in dieser seitlich von derwahren Richtung abweichen, und diese Abweichung wirdunmittelbar einen entsprechenden Fehler auf den gemessenenWinkel zur Folge haben. Bei anderen Lagen der Kantemuss etwas, was zwischen den erklärten beiden Fällen liegt,geschehen. Oer Fehler ist in solchen Fällen demjenigen zuvergleichen, [welcher stattfinden würde, wenn der Spiegelzwar ganz richtig wäre, aber unabhängig von der Bewegungder Alliidade, noch eine schlotternde oder eine besondereBewegung hätte, welche sich zusammen mit dem beobachte-ten Winkel änderte. Ausserdem wird noch bei einer pris-matischen Gestalt des grossen Spiegels, das matte Bild,welches von den vor der vorderen Fläche des grossenSpiegels zurückgeworfenen Strahlen gebildet wird, niemalsmit dem viel helleren zusammenfallen können, welches vonder Reflexion des Lichtes an der belegten Fläche des Spie-gels abhängt; es werden also diese beulen Bilder in einandergreifen, und zusammen ein undeutliches Bild hervorbringen;wodurch folglich die Genauigkeit der Beobachtungen beein-trächtigt werden muss.

Die Strahlen, welche von dem grossen Spiegel zurück-geworfen werden, fallen immer unter demselben Winkel aufden kleinen Spiegel ein, und daher wird der Fehler, welcher