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aus dein Glase in die Luft, unter der gebrochenen RichtungLS, welche mit dem Einfallsperpendikel iV LM auf derFläche AB den Winkel SIvTV bildet, welcher grösser alsOLM ist. Hieraus folgt, dass bei der prismatischen Ge-stalt des Glasspiegels, der Lichtstrahl aus dein Spiegel anseinem breiten Theile a B, näher an der Fläche A B aus-tritt, als in demjenigen Falle, wenn beide Flächen desSpiegels einander parallel sind *).
*) Bezeichnet man nämlich das constante Verhällniss des Sinusdes Einfallswinkels zum Sinus des Brechungswinkels beimEintritte des Lichtstrahles aus Luft in Glas durch fi uudnimmt an, dass der Winkel des Prismas II A a ~ A undder Winkel 1 J D Q — L D M — 1) (Fig. 52.) so erhält mannach einem bekannten Gesetze der Brechung:
sin S L N — /j, sin D L M; aber D L M -j- D = 90° -f- A ;sin R Pi=[i sin Q P D; Q P D -{- I) — 90" — A ;
folglich: Q P D—D LM — 2 A.
Der Unterschied SJ.N -RPi~x zeigt den Einflussder prismatischen Gestalt des Spiegels; wenn der Spiegelvon parallelen Ebenen begrenzt ist, so ist alsdann SLN
— R P i, oder x — o ; wenn A ein sehr kleiner Winkel ist,so wird x ebenfalls ein kleiner Winkel werden, und daherkann man in diesem Falle ohne merklichen Fehler an-nehmen, dass: sin A — A sin 1" und sin S L N - sin R P i
— x sin 1" cos i (SLN -j- R P i), oder sehr nahex sin i" cos S L N — /u> (sin I) L M — sin Q P !)) — fj, sin D LM
— fisin(DLM —2.4)odcr ^xcosSLN— ^. a 1/ 1 —
' fi
Aber aus Versuchen hat man den Brechungsindex aus Luftin GlaSjU=| gefunden; folglich ist:
| x = g A sec SLN Vi — $ st» 2 S L N,
d. h. x ist ein Werth, welcher sich zusammen mit demWinkel S L N , oder der Neigung des Strahles gegen denSpiegel ändert
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