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2 (1851)
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noch eine vollständigere und allgemeinere Behandlung desselbenGegenstandes von Encke bekannt gemacht worden. Bemerktman, dass es sich hier, sowie in allen anderen Fällen, nichtdarum handelt die absolute Lage der Linien oder Ebenenim Baume, sondern nur ihre Richtungen zu bestimmen; sowird man leicht einsehen, dass diese Richtungen am bequem-sten ausgedrückt werden, wenn man einen beliebigen Punktals Centrum einer Kugel annimmt, und diese Kugel mit einemwillkührlichen Radius beschrieben denkt. Die den gegebenenLinien parallelen Radien, werden alsdann unter einanderdieselben Winkel, wie die Linien selbst bilden. Die Bögender grössten Kreise, welche zwischen den Endpunkten solcherRadien liegen, bestimmen das Maass der zu untersuchendenWinkel. Ebenso werden auch die Bögen, welcher zwischenRadien enthalten sind, die aut gegebenen Ebenen senkrechtstehen, wiederum die Neigung dieser Ebenen gegen ein-ander messen. Hieraus sieht man, dass alle gesuchten Win-kel sehr leicht durch die sphärische Trigonometrie zu be-rechnen sein werden; eine sehr elegante und ganz strengeAuflösung der Aufgabe die Fehler eines mit einem Sextan-ten gemessenen Winkels zu berechnen, welche von der un-richtigen Stellung der beiden Spiegel und des Fernrohresherrühren, hat Encke im Berliner astronomischen Jahrbuchefür 1830 gegeben; anstatt dieser analytischen Auflösung hatStruve aber eine andere, auf mehrere Constructionen beruhende,sehr einfache geometrische Auflösung vorgeschlagen.

Wir werden hier aber, mit Hülfe nur, von einer ein-zigen Construction die Sache noch einfacher darstellen, wo-

kehrt man die Gläser um, und wiederholt ebensoviele Beob-achtungen bei dieser neuen Lage der Gläser; das Mittelaus solchen Beobachtungen, wird von der Unrichtigkeit derGläser frei sein, nur muss man dabei den Index-Fehler ge-brauchen, welcher zugleich unabhängig davon bestimmt ist,

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