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Gläser einen conslanten Fehler, sowohl bei der Bestimmungdes Indexfehlers, als auch bei der Messung irgend einesWinkels hervorbringen. Wenn man also Sonnenhöhen be-obachtet, so ist es nur nöthig, vermittelst derselben gefärbtenGläser den Indexfehler zu untersuchen, vermittelst welcherman die Sonnenhöhen misst; alsdann hat die Unrichtigkeitdieser Gläser keinen Einfluss auf die aus solcher Beobach-tungen abgeleitete Höhe der Sonne. Im Falle aber, woWinkel zwischen der Sonne und dem Monde, oder einemirdischen Gegenstand gesucht werden, ist eine solche Elimi-nation nicht mehr möglich, weil man in diesem Falle nur dievon der Sonne herkommenden Strahlen durch die gefärbtenGläser gehen lassen darf, und daher entweder die Gläser P(Fig. 45.), oder die Gläser Q allein vorschieben muss, jenachdem man die Sonne direct, oder an beiden Spiegelndoppelt reflectirt beobachtet. Bei solchen Messungen ist esalso wichtig, die Richtigkeit der gefärbten Gläser zu prüfen;die Mittel dazu werden wir, kurz nach der Anleitung B0I1-nenbergers, hier anfuhren.
Am bequemsten lässt sich der Fehler der gefärbtenGläser entdecken und bestimmen, wenn die Gläser in ihrenFassungen um ihre Mittelpunkte gedreht, oder mit ihrerFassung umgelegt werden können, so dass der obere Theilderselben nach unten kommt, und der rechte links, Avie esbei den Borda'schen, Ertel'schen und anderen Instrumentenleicht zu machen ist. Die Gläser werden dann vermittelstviereckiger Zapfen in Fassungen eingesteckt, welche auf demKörper des Instrumentes angebracht sind. Wenn man denIndexfehler vermittelst der Sonne bestimmt hat, und alsdanndie Gläser, wie gesagt, umgekehrt hat, so wird der von dengefärbten Gläsern herrührende Fehler auf die andere Seilefällen; bestimmt man also den Index-Fehler noch einmal,so muss er eben so viel grösser oder kleiner herauskommen,als er anfangs zu klein oder zu gross war; der halbe Un-