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2 (1851)
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9. Es giebt noch andere Methoden um die Richtigkeit zuuntersuchen, mit welcher die Winkel mittelst der Sextantengemessen werden.

Istens Man wählt einen hinreichend grossen freien Raumin der Ebene, und stellt im Umfange eines Kreises herum,dessen Radius wenigstens 700 Fuss lang ist, gleich weitvon einander drei Signale auf; in dem Centrum dieses Krei-ses inisst man mit einem Sextanten, die Winkel, welchezwischen diesen Signalen enthalten sein werden; jeder ausihnen, wird sehr nahe 120°, die Summe aller drei aber, ge-nau gleich 300° werden müssen; findet dieses nicht statt, sowird die Abweichung dieser Summe von 360", gleich demdreifachen Fehler des Winkels von 120° werden. Stelltman nun darauf am Umfange dieses Kreises herum 4, 6 oder8 u.s.w. Signale auf, so kann man ganz ähnlich die Felderder Winkel 90 0 oder 00 °, oder 45 0 u. s. w. bestimmen.Rei der Beobachtung der Winkel muss man den Sextantenauf ein Stativ befestigen, und sorgfältig darauf achten, dassder Fuss des grossen Spiegels, durch welchen seine Um-drehungsachse durchgeht, immer ein und demselben ConstantenPunkte entspricht; ferner muss man ebenso darauf achten, dassdie beobachteten Punkte der Signale in einem Niveau liegen

2 tens In einer heiteren Nacht, misst man mittelst einesSextantens, die Winkel zwischen einigen gut bestimmten,sehr hellen Sternen, und schreibt hierbei den Stand desBarometers und Thermometers auf, sowie auch die Zeit derBeobachtung nach einem Chronometer, dessen Uhrcorrectiongegen Sternzeit nahezu bekannt ist; alsdann kann man dar-aus mit Hülfe der Breite des Ortes, der Sternzeit der Beob-achtung, der Declination, und der geraden Aufsteigung derGestirne, zuerst die wahren, darauf aber die scheinbarenHöhen h und 74, der beiden beobachteten Sterne und ebensoihre Azimuthe berechnen; alsdann kann man, ähnlich wiebei der Berechnung von Mondsdistanzen, von welchen unten