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stets zu dem unmittelbar abgelesenen Winkel denjenigenIndex-Felder mit dem passenden Zeichen hinzulegen, welcheraus der Beobachtung des Gegenstandes abgeleitet wird,welcher bei der Winkelmessung direct, oder unmittelbardurch den durchsichtigen Theil des kleinen Spiegels gesehenwurde;
Von der Excentricität des Sextanten.
8. In den meisten Sextanten bringt die Excentricitätvielleicht die bedeutendsten Fehler hervor; welcher über-haupt davon herrührt, dass die Umdrehungsaehse des grossenSpiegels nicht mit dem Centrum des eingetheilten Gradbogenszusammenfällt; wir haben jedoch schon in §. 84. Seite 217.Bd. I. gesehen, welchen Einfluss die Excentricität auf jedenmit Hülle eines Kreisbogens gemessenen Winkels ausübenkann. Um diesen Fehler nun bei einem Sextanten zu be-stimmen, misst man, nachdem er gut berichtigt, zwei genaubekannte Winkel; die Unterschiede der beobachteten undwahren Werthe, zeigen uns den Einfluss der Excentricität,auf diese Winkel, und alsdann kann man nach der in §.84.S. 217. Bd. I. angegebenen Methode, sich leicht eine kleineTafel anfertigen, welche die Correctioncn für alle möglichenWinkel enthält. Wir wollen also hier nur darüber ausführ-licher sprechen, wie man die Fehler eines, mit dem Sextan-ten gemessenen Winkels untersuchen kann.
Mit einein guten Theodoliten misst man zwei odermehrere horizontale Winkel, welche zwischen irgend welchendeutlichen terrestrischen Gegenstande eingeschlossen sind,und beobachtet zugleich ihre Zenithdistanzen. Es sei Z(Fig. 53.) das Zenith, A und B irdische Objecto, zwischenwelchen man, mit einein Theodoliten den horizontalen Winkely gemessen hat, und es seien ihre Zenithdistanzen Z A —90° — /?, und Z B = 90 0 — H. Nun beobachtet man mit einem