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Werthe 0' und 0" bestimmt den scheinbaren Durchmessscrder Sonne.
Beispiel Bei der Berührung der entgegengesetztenRänder beider Sonnenbilder, wurde auf dem Verniere ab-gelesen
i bei der Berüh- \
rung diesseits >des Nullpunktes 7
bei der ßerüli-I rung der ande-ren beiden RHn-I der, oder jen-seits des Null-punktes
Index-Fehler
weil die Tb ei—Iung auf der linken
\
Seife von 0 0 war \
0" == — 0° 38'0'
—, weil die Thei- 1lang rechts von 0"0' -ablag *)
i
(O'+O")
= -fO° 6' 22".5 =halber Unterschied == -f- 0° 3 1' 37".5= -f- \{0' — 0") =dem scheinbaren Durchmesser der Sonne.
Auf ganz ähnliche Weise, kann man auch den Index-Fehler aus der Beobachtung eines entfernten irdischenGegenstandes ableiten, wenn jedoch dieser Gegenstand nichtsehr weit entfernt ist, so wird man eine etwas andere Grössefinden, wie wir schon in §. 1. S. 302. erwähnt haben. Misstman den Winkel zwischen einem terrestrischen Gegenstandeund der Sonne mit Hülfe eines Sextanten, so muss man
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*) In diesem Falle wurde auf dem Nonius unmittelbar 22' 0"abgelesen; da aber die Theilung auf der negativen Seitedes Limbus des Sextanten von 0°0' rechts tag, währenddie Theilung auf dem Nonius immer nach links zunimmt,so bedeutet eigentlich diese Ablesung, dass der Null-punkt des Vernieres, um 22' 0" vom Theilstriche von60', oder von 1°, auf dem Thcile des Limbus, welchersich auf der rechten Seite des Nullpunktes des Limbusbefindet, entfernt war; daher war in diesem Falle die Ent-fernung des Nullpunktes des Vernieres vom Nullpunkte desSextanten auf der rechten Seite des letzteren = 60' — 22' 0"oder 38'0".