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2 (1851)
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welche man also negativ zählen muss, wenn man diejenigeauf der linken Seite fortlaufende als positiv annehmen will.Wenn es sich nun ereignen sollte, dass der wahre Anfangder Theilung, oder die ihm entsprechende Zahl von Minutenund Secunden, sich auf der negativen Seite des Bogensbefindet, so muss man um die wahren gemessenen Winkelzu erhalten, zu allen Ablesungen auf dem Limbus des Sex-tanten, die erwähnte Zahl zulegen; denn alsdann hat derKünstler 0°0' zu weit nach links angebracht, und folglichwerden die unmittelbar abgelesenen Winkel zu klein wer-den. Wenn dagegen den wahren Anfang der Theilung aufdein Limbus nach rechts von 0°0' abliegt, so muss man vonallen Ablesungen des Sextanten diese Zahl abziehen. DieseZahl, welche man entweder zu den Ablesungen zuzulegenoder von ihnen abzuziehen hat, heisst der Index- oderColiimations-Fehler des Instrumentes; im ersten Falle ister positiv, im anderen negativ.

Man kann nun den Index-Fehler sehr bequem durchBeobachtungen der Sonne bestimmen. Man stellt nämlich

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entweder das Blendglass vor das Ocular, oder die Farben-glässer vor die beiden Spiegel, bringt darauf den rechtenBand des directen Sonnenbildes, mit dem linken Rande desreflectirten Bildes in Berührung, und liest die Angabe desNonius ab; alsdann lässt man, durch eine Bewegung derAlhidade, vermittelst der Micrometerschraube die beidenSonnenbilder übereinander gehen, bringt sie ferner auf deranderen Seite zur Berührung und liest am Nonius wiederab; es sei die erste Ablesung = -j 0 ; die zweite =so wird alsdann der Index-Fehler 0 i (ö'-f 0")\ hier-bei muss man aber bemerken auf welcher Seite von 0°0'sich die Ablesungan O' und 0" (befinden; denn hiervonhängt es ab, ob der Index-Fehler wirklich positiv oder nega-tiv genommen werden muss. Der halbe Unterschied der