Druckschrift 
2 (1851)
Entstehung
Seite
311
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bringen, dass man eine besondere dazu bestimmte Schraubedreht, welche sich am kleinen Spiegel befindet, und auf dieNeigung seiner Ebene wirkt; alsdann wird der kleine Spiegeldie richtige Stellung haben.

Stellung des Fernrohres.

6. Uin sich zu versichern, ob das Fernrohr richtig ge-stellt ist, stellt man den Sextanten horizontal auf einen festenTisch, oder auf ein anderes gutes Stativ auf, und setzt aufdem liimbus des Sextanten zwei gleich hohe Diopter auf(Tab. II. Fig. 46.,\ welche aus rechtwinklicht gebogenen Mes-singplatten bestehen. Die Yertical-Seite jedes Diopters bildeteinen Rahmen, in welchem ein horizontaler Faden aufgespanntist, und zugleich so, dass jeder der Fäden sich in gleicherHöhe über dem Liinbus des Sextanten befindet; diese Diop-ter bestimmen nun eine Linie, welche mit der Richtung desFernrohres parallel werden inuss, und visirt man nun mitdem Auge genau an den Fäden der beiden Diopter vorbei,nach einen Punkte eines entfernten irdischen Gegenstandes,welcher auch durch's Fernrohr sichtbar ist, so werden als-dann die Lichtstrahlen, welche von diesem bestimmten Punktenach dem Auge des Beobachters gehen, der Ebene des Sex-tanten parallel sein, und wenn daher bei unveränderter Lagedes Instrumentes der Beobachter durch's Fernrohr sieht, undder vorher beobachtete Punkt in der Mitte des Raumes imFernrohre erscheint, der zwischen den horizontalen Fäden imFernrohre liegt, so kann man sicher sein, dass das Fernrohrmit der Ebene des Instrumentes parallel ist. im entgegen-gesetzten Falle aber, muss man die Lage des Fernrohres be-richtigen, welches durch gewisse dazu bestimmte Schraubengeschieht; in den Troughton'scben und manchen anderenenglischen Instrumenten, sind diese Schrauben sehr klein und