Druckschrift 
2 (1851)
Entstehung
Seite
310
Einzelbild herunterladen
 

310

welcher dem Orte des Diopters ß' entspricht, so wird derUnterschied zwischen dieser Ablesung und der vorher ge-inachten, uns zur Bestimmung der Neigung des Spiegelsverhelfen, es sei dieser Unterschied ß\ alsdann die Ent-fernung, zwischen den Dioptern b' und B\ in demselbenMaasse als ß ausgedrückt: d , und die gesuchte Neigungdes Spiegels, oder der Winkel, den die Ebene des Spiegelsmit seiner Uindrehungsachse bildet = <r, so hat man alsdann:

sinx 1 oder sehr nahe .%= ^

2 d 2 d sin 1'

und um so grösser d ist, desto genauer wird man x finden.

Stellung des kleinen Spiegels.

5. Wenn der grosse Spiegel schon auf die Ebene desSextanten senkrecht aufgestellt ist, so ist es leicht denkleinen Spiegel ebenso aufzustellen; weil man hierzu nurden kleinen Spiegel dem grossen, parallel zu stellen braucht.Man beobachtet nämlich einen deutlichen und sehr entferntenirdischen Gegenstand, oder noch besser irgend einen hellenStern oder die Sonne; bewegt man nun die Alhidade umden Nullpunkt herum, und lässt sich alsdann dadurch dieCoincidenz des directen und gespiegelten Bildes des Gegen-standes genau herbeiführen; so ist dieses ein sicherer Be-weis, dass der kleine Spiegel dem grossen parallel ist, undfolglich auch auf der Ebene des Sextanten senkrecht steht.Wenn aber die beiden Bilder auf keine Weise durch eineblosse Bewegung der Alhidade zusammenfallen können, somuss man alsdann zuerst durch eine passende Bewegungder Alhidade beide Bilder einander so nahe wie möglichbringen, und darauf sie dadurch genau zur Coincidenz