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Correction des grossen Spiegels.
4. Um sich zu überzeugen, ob der grosse Spiegel ganzebene Flächen hat, wendet man den Spiegel gegen irgendeinen gut sichtbaren, und recht scharf begrenzten irdischenGegenstand, indem man alsdann ein anderes, nicht zum Sex-tanten gehöriges, aber recht kräftiges Fernrohr auf das Bilddes Gegenstandes im Spiegel richtet, zeigt sich dieses .als-dann ganz fehlerfrei, d. h. so, wie es erscheinen würde,wenn man das Fernrohr direct auf den Gegenstand richtete,so dass alle geraden und krummen Linien, aus welchen derGegenstand besteht, in beiden Fällen ohne Verzerrung, ganzin der nämlichen Gestalt sich zeigen, (findet dieses also wirk-lich statt) so wird der Spiegel eben sein. Ebenso kann manauch den kleinen Spiegel untersuchen; jedoch giebt es nochein anderes Mittel beide Spiegel auf einmal in dieser Be-ziehung zu prüfen; man stellt nämlich das Sextanten-Fern-rohr ganz genau auf den Focus, und schraubt ein Blend-Glass vor das Ocular; beobachtet man darauf das von bei-den Spiegeln rellectirte Bild der Sonne, und bemerkt manalsdann, dass das Sonnenbild ganz vollkommen scharf be-grenzt und regelmässig rund ist; so kann man annehmen,dass alle begrenzenden Oberflächen der Spiegel eben sind.
Ob der grosse Spiegel auf der Ebene des Sextantenauch wirklich senkrecht steht, kann man auf verschiedeneWeisen untersuchen; die einfachste Methode ist die folgende,Man stellt die Alhidade C D (Fig. 45.), beinahe auf dieMitte des Sexlantcn-l jimbus und alsdann hält der Beobachtersein Auge etwas schief so an den Band des grossen Spie-gels, dass er einen Theil des Limbusbogens zugleich mit deinim Spiegel reflectirteu Bilde desselben, sehen kann; zeigt'ssich alsdann, dass der unmittelbar gesehene Theil des Bogens
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