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Das Fernrohr an grösseren Troughton'schen Sextantenhat ungefähr § Zoll Objectivoffnung, 6^ Zoll Brennweite undvergrössert wohl 15 Mal; in seiner Ocularröhre sind vierDrähte oder Haare, in einein besonderen Diaphragma aulge-spannt, welches in einer auf der Achse des Fernrohres senk-rechtstehenden Ebene liegt, und durch den gemeinschaft-lichen Brennpunkt der Objectiv- und Ücnlar-Linse geht. Zweivon diesen Drähten, müssen mit der Ebene des Sextantenparallel gestellt werden, und zweie stehen auf der Richtungdieser Ebene senkrecht. Dadurch wird nun im Fernrohreein Rechteck gebildet, in dessen Mitte man stets die Coinci-denz, oder auch den Contact der Bilder der zu messendenGegenstände beobachten muss. Früher wurden die engli-schen Sextanten, besonders die Troughton'schen, am meistengeschätzt; aber gegenwärtig werden auch in Deutschlandvorzügliche Sextanten, so wie auch andere ganz ausge-zeichnete Bellexions-Mess-Apparate angefertigt.
3. Zur genauen Winkelmessung ist es unumgänglichnöthig, dass
Istens beide Spiegel vollkommen senkrecht auf der Ebenedes Sextanten stehen; dass
ytens die Absehens-Linie des Fernrohres mit dieser Ebeneparallel ist; dass
3tcns das Centrum der Umdrehungs-Achse des grossenSpiegels mit dem Centrum des in Graden eingeteilten Bogenszusammenfällt; dass
4tcus die Theilungen auf diesem Gradbogen und deinNonius richtig sind; dass
5 tcns die den Spiegel begränzende Flächen, genaue Ebe-nen, und diese Ebenen selbst untereinander parallel sind,und dass
ßtens endlich die Blend-Gläser, welche man gebraucht,wenn der Winkel zwischen der Sonne und irgend einemanderen Objecte gemessen werden soll, nicht prismatisch sind.
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