297
welcher der zu suchenden Seite s gegenübersteht, alsdannwird man haben:
sin i s = sin - £ (T - T') cos - ,V A + cos -» (T+ T') sin£./Nimmt man nun .... Q%z\{T-\-T') an, und setzt:
. sfre i (T — T') cos h A .
gVJ cos Q . sin 1A " '
so wird alsdann: sin l s — C0X ^ ' — " - ;
cos ip
, , . , sin k (T — T') co.v i s/oder auch: sm ^s = S_i L — .
s i n ip
Die erste dieser letzten beiden Formeln, wird alsdannvorzüglich gebraucht, wenn A weit grösser als T — ■ T' ist,die zweite aber dann, wenn das Gegentheil stattfindet. Hatman nun s in Secundcn ausgedrückt gefunden, so wirds.Asin 1" die gesuchte Länge von s in Längenmaass aus-drücken; das Azimuth der Seite s kann man nun ebenfallsaus dem eben erwähnten sphärischen Dreiecke ableiten, wo-bei man keine weitläuftige Berechnung zu machen braucht.
209. Es wird häufig vorkommen, dass der Beobachterdas Azimuth irgend eines Gegenstandes, von einem gegebe-nen Punkte der Erde aus nicht bestimmen kann; aber als-dann misst man das Azimuth dieses Gegenstandes von einemandern Punkte aus, welcher nahe an dem gegebenen liegt.Es sei Q (Fig. 42. c) der Ort des Beobachters, S das Cen-trum des Signales, von welchem aus das Azimuth des ent-fernten Gegenstandes B beobachtet wurde; P der Pol desAequators; und M und m die Südpunkte auf den MeridianenPO und PS; wir wollen dabei annehmen, dass $ und Bwestlich von 0 ab liegen, und ferner wie früher die Azi-muthe von Süden nach Westen von 0° bis 360° zählen.Wenn nun die Entfernung SO = d sehr klein ist ; zum Bei-