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2 (1851)
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spiel nicht grösser als 70 Fuss, so kann man annehmen,ilass die Theile der Meridiane PO und PS, welche unmittel-bar bei den Punkten 0 und S liegen, sehr nahe unter ein-ander parallel sind, und folglich, dass der Unterschied derAzimuthe B 0 M = w und B S m = g sehr nahe gleich demWinkel St B O = x sein wird, welcher bekanntlich gleich derReduetion der Beobachtung in 0 auf das Centrum des Signales

sein wird, nach §. 70. S. 179. R. I, wissen wir, dass x= - ' ' s ' n

I) sin l '

sein wird; wo dSO, f) RO oder=ß;S, und w derhorizontale Winkel ist, welcher von 0 aus zwischen demCentrum des Signales und ß gemessen wurde. Wenn dieGrädtheilung auf dem Horizontalkreise des Instrumentes vonlinker Hand nach rechts, nach der von dem Beobachter ent-fernteren Seite der Kreise, zunimmt, und der Winkeitc von(S bis B fortwährend bis 360° nach der Richtung von linksnach rechts gezählt wird, wobei die Zählung in $ anfängt,so inuss alsdann der Winkel x zu der Ablesung am Hori-zontalkreise zugelegt werden. Wenn aber die EntfernungS'ö d nicht sehr klein ist, so ist es alsdann noch durch-aus nothwendig, ausserdem auf den Nicht-Parallelismusder Meridiane P 0 und P S Rücksicht zu nehmen; be-zeichnet man daher die Breite des Beobachtungsortes durch fund den Halbmesser der Erdkugel durch ß; so wird dasgesuchte Azimuth ß $?« = £, auf das Centruin des Signalesrcducirt, durch folgende Formel gefunden:

, c j d sin w d.sin S. tg y>

~ 1 Dsinl" R. sin 1".