einem anderen Orte der Erde gemacht wurden, dessen Längegenau bestimmt ist; noch weit vortheilhafter ist es jedoch,mehrere gute gleichzeitige Beobachtungen zu gebrauchen.
Nicolai's Methode. Es seien a £ und a* die wahregerade Aufsteigung des Mondscentrums und des mit demMonde verglichenen Sternes; nimmt man dabei an, dass derStern um den Zeitraum x in Sternzeit ausgedrückt, früherdurch unseren Meridian als der Mondsrand ging, so erhältman:
a £ — A # -)- x + — sec d;
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wo h und ö sich auf die beobachtete Culminalionszeit desMondes beziehen. In einen jeden anderen Meridian, wirdder Stern genau um dieselbe Sternzeit A« eintreten, welchegleich der unveränderlichen geraden Aufsteigung des Sternesist; aber die Sternzeit des Durchganges des Mondscentruinsdurch diesen neuen Meridian wird eine andere werden; dennzu Folge der eigenen Bewegung des Mondes in AR, wirder diesen neuen Meridian nicht um das frühere Sternzeil-Intcrvall x später als der Stern passiren, sondern um einanderes Intervall x' später durch den Meridian gehen; be-zeichnet man daher durch «' £, d' und h' für diesen zweitenMeridian zur Zeit der beobachteten Culinination ganz das-selbe, wie früher durch a £, ö und h für unseren Beobach-tungsort, so wird alsdann:
, ^ x . / , h' sec <F
a' £ = A* + x' ± ———la
Liegt nun der Beobachtungsort westlich vom Orte ab,an welchem die entsprechenden Beobachtungen gemachtwurden, so wird a £ > «£' und x > x% setzt man darauf«£ — «£'=©, so wird: