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mental-Sterne, von denen einer nahe am Pole des Aequators,der andere aber eine kleine Declination hat; oder zwei Cir-cumpolar - Sterne in entgegengesetzten Culminationen; esmüssen überhaupt hierbei alle Vorschriften befolgt werden,die wir früher bei Gelegenheit der Zeitbestimmung durch dasDurchgangsinstrument erwähnt haben; ausserdem aber mussman dafür sorgen, dass diese Beobachtungen nicht gar zulange vor dem Durchgänge des Mondes durch den Meridianselbst, angestellt werden.
2 tcns Muss man ohne die Lage des Instruments zu ändern,die dem Monde vorangehenden Sterne, den Mondrand selbst,und endlich die nachfolgenden Monds-Sterne beobachten.
ßtons Hierauf wird man ohne die Lage des Instrumenteszu ändern, das Niveau ablesen, und bald nach der Meridian-passage des Mondes, ein neues Paar Sterne ähnlich wie in(1) beobachten.
Den Collimationsfehler muss man entweder vor oder nachallen hier erwähnten Beobachtungen erforschen; ist aber derBeobachter überzeugt, dass sein Instrument längere Zeit den-selben Collimationsfehler beibehält, so kann er zurReduclionder Beobachtungen den Collimationsfehler brauchen, welchersich aus den Beobachtungen am vorhergehenden und folgen-den Tage ableiten lässt.
Der Gang der Uhr, mit welchem man die beobachtetenZwischenzeiten in Sternzeit - Intervalle verwandeln kann,lässt sich sehr bequem aus den beobachteten Intervallen der-selben Sterne einen Tag vor und einen Tag nach der Monds-beobachtung ableiten.
Durch eine solche Anordnung der Beobachtungen, erhältman nicht allein alles was zur Berechnung der Monds-culinination nöthig ist, sondern auch alles, wodurch man dieIJnveränderlichkeit des Instrumentes während der Beobach-tungen beurtheilen kann, welches eine der Hauptbedingungenfür die Zuverlässigkeit des gesuchten Resultates ist.