177
wo r den Halbmesser der Erde am Reobachtungsorte, a denAequatorial-Halbmesser der Erde, gp' die geocentrische Breite,<p die geographische Breite und e die Excentricität des Erd-meridianes bedeutet. Bezeichnet man nun das Stück derNormale von Beobachtungsorte bis zur Aequatoriäl-Achsemit A, dagegen das Stück der Normale vom Beobachtungsortebis zur Polar- oder Rotations-Achse durch ß, und setzt end-lich den Quotienten zwischen beiden : - so wird man haben:
1 —e 2Vi — e 2 sin 2 c/i1
B — , und
Vi — e*stn*yr— 1 — e 2 .
Diese Grössen ändern sich sehr langsam, und lassen sichfolglich mit grosser Bequemlichkeit mit y> als Argument, ineine Tafel bringen, welche nur wenig Raum einnimmt, sobaldman für e irgend einen bestimmten Werth festsetzt. Nun istaber bekanntlich:
e 2 =p (2 — /.t),
wo durch fx, die Abplattung des Erdsphäroides bezeichnet
werden soll, die nach Burckhardt sehr nahe = JL ist; bei
300
dieser grossen Annäherung an die Wahrheit, kann man daherden wahren Werth von
1
Kl —
300 -f- v
setzen, wo alsdann q nothwendig eine sehr kleine Zahlsein muss, die nur wenige Einheiten betragen kann.
12