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dann bei einer wahrhaft feenhaften Beleuchtung der Stadt und ihrerzahlreichen Wasserspiegel die Rundfahrt der Allerhöchsten Herrschaftendurch die Hauptstraßen und Plätze und endigte erst nach 16 Uhr amKöln-Mindener Bahnhöfe,
In den Oktober d. I. fällt nun auch die Gründung der Friedrichs-schule, einer Filiale der Luisenschule.
Als nämlich im vorigen Jahre die bisher von den Schwestern zumheiligen Kreuz geleitete katholische höhere Mädchenschule in der Friedrichs-stadt auf Anordnung des Königlichen Ministeriums aufgelöst wurde,unternahm es die Stadtverwaltung nach Aufforderung der KöniglichenRegierung zu Düsseldorf für jenen Stadtteil eine paritätische höhereMädchenschule zunächst mit sechs aufsteigenden Klassen zu gründen.Nachdem das in der verlängerten Thalstraße gelegene, bisher fürElementar-Schulzwecke benutzte Gebäude aufs zweckmäßigste für dieAufnahme der Schülerinnen hergerichtet und mit allen Lehrmitteln aufsbeste versehen war, wurde die Schule am 2. Oktober v. I. namensdes Kuratoriums durch den Unterzeichneten, dem die Leitung der Anstaltprovisorisch übertragen war, feierlichst eröffnet. Das Lehrerpersonalbildeten sechs ständige Lehrkräfte: Herr Busse, Frl. Erk, Frl. Adolf,Frl. Terhoeven, Frl. Schade und Frl. Uellner. Außerdem warenfür technische Unterrichtszweige die zugleich an der Luisenschule wirkendenLehrer Herr Janssen, Herr Forberg und Frl. v. Heybowitz bestellt.
Es hatten sich an dem genannten Tage 93 Schülerinnen zurPrüfung eingefnnden, von denen 47 dem evangelischen, 42 dem katho-lischen und 4 dem israelitischen Glaubensbekenntnis angehörten. Bon denkatholischen Kindern hatten 37 bisher die Schule der Kreuzschwesternbesucht. Der Berichterstatter eröffnete namens des Kuratoriums derhöheren Mädchenschulen die Schule und führte das anwesende Lehrer-kollegium in das neue Amt ein. Es hatte sich zu der Feier auf vor-herige Einladung ein zahlreiches Auditorium, das aus den Eltern undAngehörigen der Kinder bestand, eingefnnden. Das Kuratorium wurdedurch Herrn R. Lupp und den Unterzeichneten vertreten. In der vondem letzteren gehaltenen Eröffnungsrede wurde darauf hingewiesen, daßdas Töchterschulwesen in Düsseldorf in den letzten Jahren erfreulicheFortschritte gemacht habe, indem neben der Luisenschule mit ihrer Filialeeine zweite selbständige höhere Mädchenschule von der städtischen Ver-waltung errichtet und mit den besten Lehrmitteln und Lehrkräftenversehen sei. Der Anspruch, daß auch dem Mädchenschnlwesen die größt-