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1 (1880) 1729 - 1835
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Das Jahr 1835.

scliaften, besonders die von Delaroclie und Vernet. Fannyschildert des letzteren Kostüm, in dem er im Atelier arbeitet,als das eines Tanzmeisters, Schuhe, weisse Hosen, Jacke, einerotlie Schärpe um den Leib. Fünf Jahre später zog- dergeniale, aber excentrisclie Mann in Rom in orientalischerTracht in den Strassen einher, mit Dolch und Pistole imGürtel und ganz einem Türken gleichend, wie ihn auch Henselin halbstündiger Sitzung gezeichnet hat. Gerard erregteFannys lebhaftes Interesse; er hatte die ganze Revolutions-und Kaiserzeit mitgemacht und besass selbstgemalte Portraitsder bedeutendsten Menschen jener Zeit; von denen sie Talma,Mlle. Mars, Napoleons Jugendbild, Humboldt und Canova nennt.

Der Schluss ihres Aufenthalts wurde noch durch ein er-schütterndes Ereigniss bezeichnet, das dazu beitrug, der ganzenErinnerung an Paris eine trübe Färbung zu geben, dasFieschi'sche Attentat.

Unter dem Eindruck dieses Ereignisses verliessen HenselsParis. Aber das Reiseunglück verfolgte sie noch weiter. Siegingen nach Boulogne, weil Fanny noch das Seebad brauchensollte. Boulogne war aber überfüllt, namentlich mit Englän-dern, und mehrere Tage verliefen zuerst mit Wolmungsuclien.Als endlich eine gefunden war, zeigte sich dieselbe in so hau-fälligem Zustande, dass, nachdem sie einige Tage bewohnt war,hei einem Platzregen die Decke einstürzte und ein grosserStrom durcli's Dach eingeregnetes Wasser sich in's Zimmerergoss. Dazu kamen sehr mangelhafte Postverhindungen, sodass Berliner Briefe bis vierzehn Tage unterwegs waren. Zuallem Uebrigen bekam Fanny eine ziemlich heftige Augenent-zündung, die sie an jeder Beschäftigung und an allem Genussder frischen Luft hinderte. Natürlich war der fasliionable undzwar für Engländer fasliionable Badeort unerschwinglich tlieuer,alles zusammen bewirkte, dass Fanny stets mit ganz besonderemWiderwillen an Boulogne zurückdachte. Das einzige Gute warangenehme Gesellschaft: Heinrich Herne, der hier in Boulogneseine schöne Geschichte mit einigen Engländerinnen lieferte,die sich das Lesezimmer aussuchten, um ein sehr lautesGespräch zu führen, und die er verscheuchte, indem er ihnen