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Gustav Peter Lejeune Diricblet.
Bald nach seiner Ankunft in Berlin habilitirte er sich auchwieder als Privatdocent an der dortigen Universität, da er, ob-gleich in Breslau schon Professor geworden, als Professor einerfremden Universität in Berlin nicht Vorlesungen halten durfteund erst im Jahre 1831 wurde er definitiv als ausserordent-licher Professor an die Berliner Universität versetzt. Merk-würdigerweise war es derselbe Humboldt, der auf die Gestal-tung von Dirichlet's äusseren Lebensschicksalen so bedeutendenEinfluss gehabt hat, der ihn auch in das Mendelssolm'sche Hauseinführte und dadurch mittelbar auch bestimmend auf eine an-dere Seite seines Lebens einwirkte.
Diriclilet interessirte sich von Anfang an lebhaft für Re-becka und seine Neigung blieb nicht unerwidert; indess fander längere Zeit Widerstand bei den Eltern, die andere Be-werber lieber sehen mochten und von dem Ernst und derNachhaltigkeit seiner Liebe nicht vollkommen iiberzetlgtwaren.
Schliesslich gelang es aber namentlich durch die Bemühun-gen von Hensel und Fanny, sie umzustimmen, und die Verlo-bung fand am 5ten November 1831, die Verheirathung im Mai
1832 statt. Auch Dirichlet's bezogen eine Wohnung im Hauseder Eltern, und so hatten diese das Glück, wenigstens dieTöchter in unmittelbarster Nähe zu behalten. Am 2ten Juli
1833 wurde ihnen das älteste Kind, Walter, geboren.
Das Jahr 1834 brachte neue Veränderungen: Paul warvon seinem auswärtigen Aufenthalt zurückgekehrt und Anfangsdes Jahres bei dem alten Handlungshaus Mendelssohn & Co.,dem damals Joseph und dessen Sohn Alexander vorstanden,eingetreten. Später wurde er Associe des Geschäfts und ver-heirathete sich mit Albertine Heine, die schon längere Zeitdem Freundeskreise angehört hatte.
Den September 1834 brachte Felix in Berlin zu. SeinVerhältniss zum Vater wurde immer inniger und steigerte sichSeitens Felix' zu wahrer Anbetung. Und Abraham verdientdiese in vollstem Masse. Durch die Jahre war seine früheretwas harte und strenge Natur immer weicher, milder, harmo-nischer geworden. Leider machte sich auch Schwäche des