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1 (1880) 1729 - 1835
Entstehung
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Jugendgeschichte.

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durchaus nicht die Gabe des Mittheilens; es kam ihm nur dar-auf an, für sich klar zu werden über ein Problem; war diesgeschehen, so war die Sache für ihn abgemacht. Es soll mehrals einmal vorgekommen sein, dass Mathematiker mit einer ebenvollendeten Entdeckung zu ihm kamen, ihn um seine Meinungzu fragen und dass er ihnen dann antwortete:Ja, ja, das istganz richtig, das habe ich vor zehn Jahren schon ausgearbeitet;ziehen Sie mal das Schubfach da auf" und dann zeigte sichden erstaunten Blicken des Besuchers auf vergilbtem, altemPapier seine neue Entdeckung, gewöhnlich allerdings in weitprägnanterer, besserer Form fix und fertig. In dieser sichselbst genügenden Abgeschlossenheit war nun aber Gauss nichtsweniger als ein guter Docent. Dagegen stand damals in Frank-reich d. h. in Paris (denn auch in diesem Zweige menschlicherThätigkeit bestätigte sich was Felix schrieb, dass Paris Frank-reich ist) die Mathematik in vollster Bliithe; und Namen wieLaplace, Legendre, Fourier, Poisson und Cauchy glänzten alshelle Sterne an ihrem Himmel. Paris also erkannte Diricliletals den Ort, wo für seine mathematischen Studien der grüssteGewinn zu hoffen war; und die Eltern, welche aus derFran-zosenzeit" her noch gute Freunde in Paris hatten, willigtenin seinen Wunsch ein, dorthin zu gehn. Im Mai 1822 bezoger diese Hochschule der Mathematik.

Sein Leben war hier anfangs höchst einfach, sogar dürftig,denn die ihm zu Gebote stehenden Mittel waren nur sehr gering,sein Umgang ein beschränkter. Aber er erinnerte sich dieser Zeitmit dem grössten Vergnügen, wo er zum ersten Mal mit vollenZügen aus dem Quell des Wissens trinken durfte und dieEntbehrungen, denen er sich in Nahrung, Kleidung und Woh-nung unterwerfen musste, v erhöhten wenigstens in der Erin-nerung den Eeiz. Ein Versuch, den er machte, neben denVorlesungen am College de France und an der Faculte des Sciencesauch denen an der Ecole polytechnique beizuwohnen, scheitertedaran, dass der preussische Geschäftsträger in Paris ohne be-sondere Autorisation des Ministers von Altenstein es nichtübernehmen wollte, die Erlaubniss beim französischen Ministeriumauszuwirken!!! Welche Verbindungen aber hätte der siebzehn-