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1830—1834.
Briefen Abraliam's vorhanden, aus denen einige Stellen folgenmögen.
— „Gestern früh" (den Tag nach der Ankunft) „begabich mich zuerst mit Felix zu Doxat. Der Weg führt unteranderm an St. Pauls vorbei und dieses mächtige Gebäudemitten in der City zu finden, überraschte mich; ich glaubtees in einem ganz andern Stadttheil; ich erkläre mir nun aberauch, warum der in der Luft befindliche Theil ganz ausserVerhältniss gross zu der auf der Erde stehenden Unterlageist. In der City ist Platz nur etwa in der Luft übrig! Vonliier aus machten wir dann zu Fuss einen grossen Weg, umzu Mosclieles zu gehen, welcher uns durch Neukomm, den wirauch in der Probe trafen, zu heute Mittag hatte einladenlassen. Ich kam durch Oxfordstreet, Regentstreet, Portland-Place, Regents-Park und muss allerdings sagen, dass ich anPracht und Geschmack der Baulichkeiten, an Eleganz, Rein-lichkeit der Strassen, Bequemlichkeit des Trottoirs u. s. w„kurz in allem, was einen bloss sinnlichen Eindruck ohne tiefeWirkung auf das Gemüth hervorbringt, nichts gesehen habe,was sich irgend mit den Wundern dieses, etwa eine Stundelangen Weges nur vergleichen lässt; aber wenn ich an diemächtige Grossartigkeit der Tuilerien, der Place de Louis XV.,der Champs Plysees , der alles dies begrenzenden und umfassen-den Boulevards und Quais und an die unfehlbare Wirkungdenke, welche dieser Punkt der Erde täglich, jahrelang aufmich ausgeübt hat, so sage ich nur, London ist die reichsteund Paris die grösste Stadt, die ich gesehen. London istallerdings auch die weiteste; das eigentliche London (Mauernhat es bekanntlich nicht) enthält jetzt eine Million vier hundert-tausend Menschen, ist aber ringsum in geringen Entfernungenvon jetzt noch selbstständigen Städten, worunter mehrere vondreissig bis vierzig Tausend Einwohnern, umgeben, welche,wie Klingemann sehr richtig sagt, ängstlich und neugierig inden grossen Rachen hineinblicken, welcher sie unfehlbar näch-stens verschlingt. — — — —
Heute nun ist Sonntag. Ich bin noch in Pantoffeln undes ist vier Uhr. Die Strasse ist still und diese Ruhe ist mir