Felix in München.
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erstickt, für die Komposition der E-Sonate — weil icli sie ihnennämlich genannt.
Aber es gehört auch dieses regsame, südländische Naturelldazu, um das Schöne und Liebenswürdige so warm und lebendigaufzunehmen. Die Menschen, das Laub, der Himmel, der Steinsind hier voll warmen Lebenshauches, der überall Fülle desReizes und der Freude weckt und über den ausgebreitet reichenTeppich verklärende, schillernde, wechselnde Tinten giesst.0 Iiensel! Wie oft liab' ich Dich hergewünscht, wie hundert-mal Dir meine Freude zu der Deinigen und mir Dein Augezu meinem Neulingserstaunen. Was hab' ich mit Dil' zusprechen von meinen Quellentliälern, — ich habe viel geseli'nund viel nachgedacht — und ich glaube, viel gefunden. Iclibrenne darauf, es Deiner Sichtung vorzulegen. Soweit; denndie Minuten sind gezählt. Nun geht's in's Gebirge und danngeh' ich, ich weiss selbst noch nicht, nach welcher Weltgegend.Lebewohl allen Theuern! Aber keine Antwort kann micherreichen.
Herzlich liebendMarx."
Von Felix selbst mögen hier noch zwei Briefe aus MünchenPlatz finden:
Mein liebes Schwesterlein!
München, 11. Juni 1830.
„Bist Du auch wieder recht gesund? Und nicht mehrböse auf den Rüpel von Bruder, der so lange nicht geschriebenhat? Er sitzt jetzt hier in einem netten Stiibchen und hatEuer grünes Sammetbucli mit den Portraits vor sich undschreibt am offenen Fenster. Hör' mal, ich wollte, Du wärestrecht froh und heiter in diesem Augenblick, weil ich geradean Dich denke, und so wärest Du es in jedem Moment, woich an Dich dächte: da solltest Du nie verdriesslicli und un-wohl werden. Aber ein ganzer Kerl bist Du, das muss wahr