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1 (1880) 1729 - 1835
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1830-1834.

es seiner Frau zu zeigen. Und wie denn Hensel mit erreg-barer Künstlerphantasie sich Illusionen über reale Verhältnissegern hingab, (er hielt eine Anstellung in Italien für leicht er-reichbar, etwa nach dem Muster der französischen Akademiein Rom, eine preussische,) so war der Entschluss gereift, baldBerlin zu verlassen und eine Reise nach Italien zu unter-nehmen. Wäre das an und für sich schon lockend genug ge-wesen, so kam eine weitere Kombination dazu, die den Reizdes Gedankens noch sehr erhöhen musste. Felix sollte vonEngland aus seinerseits, nach kurzem Aufenthalt in Berlin,nach Italien gehen und fasste den Plan, seine Eltern mit derganzen Familie auch zu überreden, dass sie reisten. Er schriebdarüber an Rebecka:

Mein liebstes Beckchen!

Glasgow, den 10. Aug. 29.

Höre an! Wir wollen jetzt mit einander froh plaudernund von der Zukunft sprechen, von der ich vielleicht jetztmehr weiss als Du, denn ich male viel daran herum und willDir nun hier meinen Hauptplan mittheilen, darum schreibe ichan Dich, oder vielmehr darum setze ich mich auf den Sophaund spreche Dir in's Ohr, leise. Von Glasgow tönt's hinüberund im Augenblick ist die Entfernung weg, denn Du hast garkeinen Begriff, wie ich Dich liebe und wie nahe ich mich Dirdenken muss, um froh zu sein, und wie jede frohe Stunde Dumir verschaffst, und wie ich in meinem Leben nie anders den-ken lind fühlen werde. Nie! Kannst ein dickes Haus aufmich bauen, ich halte fest. Aber es ist sonderbar, dass ichkeine Note schreiben könnte, wärst Du nicht in der Welt,möcht' auch nicht leben. Guten Abend, liebes Beckchen! Hör'meinen Hauptplan; aber sag' ihn nicht weiter, denn keinMensch erfährt ihn, als Du, und keiner soll ihn erfahren, bisich ihn erfülle. Niemand muss das wissen, als wir beide, unddann soll's auf einmal losbrechen. Willst Du's Fanny undHensel sagen, so ist's gut, vielleicht findest Du's sogar noth-wendig; diese sind aber die Einzigen, denen Du's sagen darfst,