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Mit diesem Talisman» bewaffnet war ich sicher in Betreff desGanges der ganzen Vorlesung und konnte nun die Ausführungder einzelnen Abschnitte getrost der momentanen Eingebungüberlassen. Sehr häufig brauchte ich den Talismann gar nichtund hielt die ganze Vorlesung ohne darauf zu sehen; wennich ihn aber nicht hatte wurde ich unruhig, da ich meine Auf-merksamkeit theileu, einerseits die Reihenfolge der Hauptab-schnitte. anderseits die Ausführung derselben im Einzelnenüberdenken mußte. Daß manchmal die Eingebung des Momentses allein ist. welche den richtigen Ausdruck finden läßt, habeich oft genug erfahren und oft genug hatte ich den Wunsch,während meines Vortrags mir Notizen machen zu können odereinen Stenographen zu haben, der den glücklich gefundenenAusdruck fixirt.
Auch bei demonstrativen Vorlesungen muß nach meinerMeinung der Vortrag ein ganz selbständiger, sich logisch ent-wickelnder sein, der sich nicht, etwa wie Arabesken den Objektenfolgend, um diese hernmschlingt. Das Verhältnis; soll einemillustrirten Lehrbuch mit Holzschnitten im Text gleichen, nichteinem Bilderatlas mit unten stehenden Erklärungen. Selbst-verständlich findet das Gesagte weniger Anwendung ans diemenschliche Anatomie, in der man häufig gcnöthigt ist, desMaterials wegen, von dem folgerichtigen Gang des Vortragsabzugehen, als auf die vergleichende Anatomie. Entwicklungs-geschichte und insbesondere die experimentellen Vorlesungen.
m.
Die Lehrfächer.
Wenn ich einen Rückblick werfe ans die Lehrfächer, die ichim Verlaufe meiner akademischen Lehrthätigkeit vertreten, ansdie Vorlesungen, die ich gehalten habe, sowie ans die Listemeiner Publikationen, so kann ich es einem Kritiker nicht ver-