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kehren wir unbefriedigt zurück. Diesen Empfindungen habe ichdamals in folgenden Zeilen Ausdruck verliehen:
Geh' ich vor's Thor spazierenBald hier hinaus, bald dort,
Stets alle Wege führenMich an denselben Ort.
Ich weiß nicht, wie's geschiehst,
Ich thue nichts dazu;
Wie magisch hin mich'S ziehetZum stillen Ort der Ruh.
Erst in der Gräber MitteBemerk' ich, wo ich bin.
Wer lenkt doch meine SchritteNur immerfort dahin?
Und dann: Am Grabe meiner Kinder.
Der Körper nur ruht drunten, tief umnachtet.
Dort oben Ihr zu neuem Sein erwachtet.
So träft' ich mich, wenn ich am Grabe steheUnd blicke auf zu jener lichten Höhe.
Doch ward des Trostes Sinn mir auch zu eigen?
Bringt er den herben Gram zum Schweigen?
Daß ich die sanften Hände nimmer drücken,
In Eure treuen Augen nimmer blicken,
Die liebe Stirne nimmermehr soll küssen,
Mit immer gleichem Schmerz werd' ich dies misse».Der Form Gewohnheit kann mein Sinn nicht lassenUnd ohne sie muß die Erinnerung erblassen.
Vergebens müht sich ab das Denken, zu ergründenWie sich die Geister können einstens wiederfinden.
Ich fühl' es, schließen muß ich meiner Sinne Thor,
Daraus geht nur die Erdenform hervor.
Umsonst ist's, mein Erkennen zu befragen,
Der Glaube nur kann mich in's Jenseits tragen.
Es ist gewiß physiologisch begründet, daß der herbe Schmerzunvermindert bleibt, so lange das Erinnerungsbild der Dahin-gegangenen noch in vollen lebhasten Farben in uns lebt; erblaßtes, so mildert sich auch der Schmerz, es erscheinen die Heim-gegangenen nur noch in unbestimmten Ilmrissen, wie „in Ver-
Ecker, Hundert Jahre. Z