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das Jahr 1849 nur eine Fortsetzung des Jahres 1348sein werde.
Zunächst war es, im Monat März, der italienische Krieg,der die Aufmerksamkeit in Anspruch nahm und die NamenMortara und Novara waren bald in aller Mund, doch folgtebald (5 April) eine andere Parole- die hieß Gefion n. ChristianVIII. Dann die Kaiscrwahl in Frankfurt, welcher gegen EndeApril die uns sehr deprimirende Nachricht von der Rückkunftder Deputation von Berlin und der Nichtannahme der Wahlfolgte. Dann kam der denkwürdige Mai, der Aufstand in derPfalz und in Sachsen und vor Allem die uns so nahe berühr-ende Umwälzung in unserem engeren Vaterlande Baden, welchemit der Volksversammlung in Offenbnrg am 18. Mai ihrenAnfang nahm oder vielmehr mit der Ablehnung der Forderungendieser von Seiten der Regierung. Nachdem darauf die eid-brüchigen Soldaten mit den Demokraten gemeinsame Sache ge-macht und die Festung Rastatt in ihre Gewalt bekommenhatten, suchten viele von Denen, die nicht an die Scholle ge-bunden waren, Schutz und Ruhe außerhalb der badischen Grenz-pfähle. So fand nun eine förmliche Auswanderung insbesonderevon Beamten und Leuten des wohlhabenden Bürgerstandes nachder Schweiz und insbesondere nach Basel statt, da man hierin Sicherheit und doch noch in der Nähe der Heimath war.
Die Sccneric auf dem kleinen Welttheater der Rheinbrückedaselbst war setzt wieder eine ganz andere, fortwährend sahman Wanderer zu Fuß und zu Wagen, theilweise mit Sackund Pack über dieselbe zu den Thoren hereinziehen und baldwar die Stadt mit Flüchtlingen überfüllt, die sich, die Ihrigenund den werthvollsten Besitz in Sicherheit bringen wollte», undich selbst hatte um diese Zeit von Bekannten und theilweisesehr Unbekannten Werthe in Verwahrung, die mich oft in Un-ruhe versetzten.
Für meine Familie endete dieser denkwürdige Mai miteinem frohen Ereignisse. Am 31. Mai wurde uns ein zweites