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machen, wo er schon einmal gewesen war, sehr gerne. — ImJnli besuchten nur noch in Begleitung von Alexander Braundie schweizerische Naturforscher-Versammlung in Schaffhansenwo wir mit Kölliker und Nägcli zusammentrafen und machtenuns am 11. August aus den Weg nach Italien über Zürich,Chur, den Splügen und Mailand nach Venedig. — Es warschon 7 Uhr Abends als wir in Mestre ankamen, wo diegrandiose Brücke über die Lagunen mit 222 Bogen beginnt,das Dampfroß brauste hinüber, und vor uns lag, aus deinMeere auftauchend, die fabelhafte Jnselstadt; in wenig Augen-blicken hatten wir sie erreicht, am Lanalo ^rauäo stiegen wiraus dem Bahnhos in eine Gondel und fuhren nun, es warschon dunkel, die Wasserstraße hinauf zwischen den Palästendes stolzen Venedig, die nun düster und still da lagen, Denk-male einer großen Vergangenheit. Am ponko rmllo bog dieGondel in einen Seitencanal, der eng und von hohen Häuserneingeschlossen war, in denen nur selten ein Licht zu sehen war,dann wieder in einen Kanal und vor und über uns lag, diehohen Häuser-Ufer verbindend, eine aus Bildern mir wohl-bekannte gedeckte Brücke, die Seufzer-Brücke, wir fuhren drunterdurch und sahen nun ans eine große Wasserfläche, ans der in derFerne zahllose Lichter sich bewegten, wendeten uns rechts und— ich werde den Anblick nie vergessen ^ vor uns lag derMarkusplatz in prachtvoller Beleuchtung, von Menschen wimmelndund aus ihm ernst und still in den dunkeln Himmel ragendder wunderbare Dogenpalast, vor ihm die eolvssälen Säulen,deren eine den geflügelten Löwen Venedigs trägt, der wie eindunkler Riese sich am Himmel abhob.
Wir verlebten nun bei herrlichem Wetter einige unver-geßliche Tage und Nächte in der Vauo/üa siZ-norilo uns ganzdem Totaleindrnck der wunderbaren Stadt überlassend, dieeinem stets das Wort „Gewesen" zuzurufen scheint.
Einzelheiten zu sehen ersparten wir auf einen zweitenAusenthalt, da wir Eile hatten nach Trieft zu kommen, um