dung zwischen den beiden Gebieten zu bilden geeignet schien,beschäftigte ich mich nun namentlich mit dieser, während vor-her eigentlich Anatomie und Zootomie es waren, denen ich michzu widmen gedachte. Von Dublin aus besuchte ich noch diereizende Lonnig ok IVioütov, die wohl auch ihren Theil daranhat, daß Irland die Smaragd-Insel genannt wird, und nahmdann meinen Weg nach Schottland. Auf diesem Wege durch-zog ich die an Naturschönheiten so reiche (lount^ ob ^.ntrim imNorden Irlands, besuchte den Riesendamm (Llinnt'« cansmvazstmit seinen Basaltsäulen, das vap lbairboaä und schiffte mich inLondonderry nach Glasgow ein. Nach einem Aufenthalt inEdinburgh und einer Excnrsivn nach den Hochlanden kehrte ichüber Hull nach dem kontinent zurück und besuchte nun Holland,seine Universitäten, Spitäler und Sammlungen, wo ich beiSchröder, v. d. Kolk, Broers u. A. die freundlichste Unter-stützung meiner Bestrebungen fand.
Im September 1838 nahm ich noch an der Naturforscher-versammlung in Freiburg theil, welcher u. A. Oken, Agassiz,Eschricht anwohnten und begab mich dann im Spätherbst nachWien, um mich da unter Rokitansky und Skoda in der patho-logischen Anatomie, die ich nun zu meinem Hauptsache erwählthatte, weiter auszubilden.
7. Reisen: Wien.
Dem bedeutenden Einfluß der Pfadfinder Rokitansky undSkoda konnte sich Wohl Keiner entziehen, der einmal in derenSchule eintrat, und daß man in dieser Schule fast ebensovielealte Anschauungen und Begriffe abstreifen mußte als man neueaufnahm, war nicht der geringste Vortheil dieser Lehrzeit. Dievollkommen naturgetreuen Beschreibungen des Leichenbefundes,in welchen Rokitansky mit großem Geschick bezeichnende Aus-drncksweisen aus der Mineralogie, Botanik w. vcrwerthete, wäh-rend die mir bisher geläufigen Bezeichnungen, welche das Re-