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an bis zu seinem am 5. August 1829 erfvlgtm Tab, also33 Jahre hat er ununterbrochen als Lehrer gewirkt. Und wiesein Biograph ^ ich vermeide des unangenehmen Beigeschmackswegen das Wort Panegyrikcr — rühmend hervorhebt und wieich von zahlreichen älteren Aerzten, die noch seine Schüler waren,bestätigen hörte, war er ein eben so gewissenhafter als anre-gender Lehrer und es gedachten diese seiner mit dankbarerAnhänglichkeit.
Es möge mir gestattet sein hier das Urtheil eines berühm-ten Schülers, Oken's, anzuführen.
Im Jahrgang 1830 der Isis S. 854 bespricht er dasJubiläum eines Lehrers der hics. Universität, des Prof. Schmicdcrerund den im gleichen Sommer 1829 erfolgten Tod meinesBaters mit folgenden Mortem „Auch hat die Universität nunEcker verloren, einen der gelehrtesten Aerzte Deutschlands undeinen gründlichen Kenner der Alten. Beide waren durch einelange Reihe von Jahren die Stützen der mcdicinischen Faenltätund sie werden noch lange im Andenken derselben sowie in deinihrer dankbaren Schüler, worunter sich Referent auch zu rechnendas Glück hat, fortleben." Und an einem andern Orte*), anwelchem er ebenfalls der Univ. Freiburg seinen Dank abstattetsagt eri „vor Allem aber hat Ecker durch seinen blühendenVortrag uns angezogen und durch seine umfassenden literari-schen Kenntnisse und seine Einsicht in das weite Feld derWissenschaft uns Achtung für dieselbe eingeflößt und uns er-muntert, uns selbst darin zu versuchen."
Aber auch der zweiten Forderung, welche an den akade-mischen Lehrer gestellt wird, die Wissenschaft durch eigene For-schungen zu bereichern suchte er, wie er bisher schon gethan,zu genügen. Neben seinem Leitsaden für öffentliche Vorlesungenüber chirurgische Krankheitslehre Frciburg 1798 waren seineschriftstellerischen Bemühungen insb. der Anbahnung einer na-ch S. Lorenz Oken, eine biographische Skizze, von A. Ecker.Stuttgart 1880. 8°. S. 100.