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Hundert Jahre einer Freiburger Professoren-Familie : biographische Aufzeichnungen
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richtung an der k. k. medic.-chirnrg. Josephsakademie. InBetreff dieser 2. Preisschrist, welche nicht gedruckt wurde, hattecrdieEhre, zugleich mit den berühmtenAerztenPlcuck, W. Schmitt.Green in Halle ausgezeichnet zu werden und den dritten Preismit 50 Dukaten zu erhalten.

Schon vor diesen Prcisschristen jedoch erschien ein Buch vonEcker, welches den Titel sührti Geist Hippokrats nach demLateinischen des Burnet ans dem griechischen Urtexte vonI. Alexander Ecker. Wien 1791. 8°.

Der Hauptzweck dieser Schrift war. wie er in der Vor-rede sagt, seine Mitbrüder, die Feldchirurgen, von welchenmanche den Vater der Arzneikunst kaum dem Namen nachkennen, andere, denen das Lesen lateinischer oder griechischerSchriftsteller nicht so geläufig ist oder die aus ökonomischenGründen sich eine Ucbersetznng nicht anschaffen können Wohl denNamen aber nicht seine Werke kennen, mit ihm bekannt zumachen.

Dazu aber schien ihm ein gedrängter Auszug aus denSchriften des Hippokrates am zweckmäßigsten. Nachdem er einensolchen in einem Werkchen des englischen Arztes Burnet, dasden TiteU Uippoeratos oontraetus führte, gesunden, gedachte er,dieses einfach zu übersetzen. Als er jedoch bei Vergleichnngdieser lateinischen Ucbersetznng mit dem griechischen Texte zahl-reiche Verstöße gewahr wurde, beschloß er, wozu ihn seinegründliche klassische Bildung wohl befähigte, die Uebersetzungaus dem Griechischen selbst zu unternehmen und nur im Ganzendie Form der Arbeit von Burnct beizubehalten.

So hatte er auch eine ehrenvolle Stellung als Gelehrtererrungen und es konnte nicht auffallen, daß auf ihn die Wahlfiel als nach dem Abgange des Prof. von Niederer zu einemgrößeren Wirkungskreise die Lehrfächer der Chirurgie und Ge-burtshilfe dahier erledigt worden. Im Jahre 1797 am3. April wurde er zum Professor an unserer Hochschule ernanntund am 20. Juli hielt er seine Antrittsrede. Von diesem Tag