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zur Erlangung der Doctorwürde zu unterwerfen. Er bestanddiese mit Auszeichnung und wurde am 3. März 1792 feierlichals artis moÄieo-obirnrg-icao vootor erklärt. Im Juli desselbenJahres trat er als Regimentsarzt beim InfanterieregimentFürst Kaunitz ein und inachte die folgenden Fcldzüge mit.Der Ausmarsch scheint von Olmütz ausgegangen zu sein. Indem oben S. 26 erwähnten Tagebuch, in welchem er sich seinesfrüheren Ausenthalts in Olmütz erinnert, schreibt er: wie sieda auszogen in die Dunkelheit, bei trübem nebligem Wetterhabe die jauchzende Menge, die lärmende Trommel und dieschmetternde Feldmnsik die Gefühle nicht übertäuben können,die sich ihn? aufdrängten und er dankt dem Allmächtigen, daßseine Bestimmung nicht Mord sondern Rettung sei.
lieber die nun folgende Zeit lasse ich am liebsten einenmehr unterrichteten und weniger Partheiischen Berichterstatterals es der Sohn naturgemäß sein kann, sprechen. Beck (in deroben citirten Gedächtnißrede S. 9) sagt: „Beim Regiment, mitwelchem er die nun folgenden Fcldzüge mitmachte, genoß ereine ausnehmende Achtung. Der Armeestab vertraute ihm dieAussicht über die größten Feldspitäler und ihre Bewegungen.Seine Borgesetzten erkannten in ihm einen Mann, der nichtnur zur Ausübung der Kunst sondern zum Lehramt selbst Bernshabe, da er nicht nur Beweise praktischer Brauchbarkeit sondernauch einer ausgezeichneten gelehrten Bildung vielfältig ablegte.Mehrere kleine literarische Arbeiten hatten ihn ans eine ehren-volle Weise in die Gelehrten-Republik eingeführt, aber ganzvorzüglich zeichnete er sich aus, indem er zwei von der Jose-phinischen Akademie gestellte Preissragen zu lösen das Glückhatte. Die eine dieser Arbeiten wird noch jetzt als einetreffliche anerkannt. Dieselbe handelt von den „Ursachen, welchebei einer blutigen, durch scharfe und stumpfe Werkzeuge verur-sachten Wunde gefährliche oder tödtliche Folgen hervorzubringenim Stande sind und erschien zu Wien 1794. Die andere behandeltdie Verbesserung des Apotheken-Wesens und der Stndien-Ein-